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Wolfgang Schnur


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Wolfgang Schnur (* 8. Juni 1944 in Stettin ) ist ein deutscher Jurist . In der Wendezeit 1989 war Schnur in der Politik. Er war Mitbegründer und der Partei Demokratischer Aufbruch .

Schnur wuchs als Waisenkind in Rostock auf. Nach einer Maurerlehre studierte er und schloss das Studium 1973 als Diplomjurist Er arbeitete zunächst als Rechtsanwalt in Binz ab 1978 mit eigener Kanzlei in Er vertrat zahlreiche Dissidenten Bürgerrechtler und Wehrdienstverweigerer. war Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche Mecklenburg zeitweise Vizepräsident der Synode der Evangelischen der Union und Mitglied der Synode des Bundes der Evangelischen Kirchen der 1988 vertrat er Inhaftierte der Berliner Liebknecht-Luxemburg-Demonstration.

Im Oktober 1989 war Schnur Mitbegründer Partei "Demokratischer Aufbruch" (DA) auf deren Gründungsparteitag er zum gewählt wurde. Er war 1989-1990 Teilnehmer am Runden Tisch und 1990 Mitbegründer der "Allianz für Deutschland" bestehend aus "Demokratischer Aufbruch" " Deutsche Soziale Union " (DSU) und CDU .

Veröffentlichungen der Zeitschrift " Der Spiegel " im März 1990 beendeten seine politische Von 1965 bis 1989 hatte ihn des für Staatssicherheit als Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) "Torsten" bzw. "Dr. Raf Schirmer" Schnur trat vom Vorsitz des DA zurück wurde aus der Partei ausgeschlossen.

Er eröffnete 1991 in Berlin eine 1993 wurde ihm die Anwaltszulassung wegen Mandatsverrat "Unwürdigkeit" entzogen da er sich an den der Menschlichkeit und der Rechtsstaatlichkeit vergangen" habe. Urteil wurde 1994 vom Bundesgerichtshof bestätigt. Schnur arbeitet danach als Investitions- Projektberater.

Wegen Denunziation seiner ehemaligen Mandanten Stephan Krawczyk und Freya Klier wurde er 1996 zu einer Freiheitsstrafe einem Jahr auf Bewährung verurteilt.



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