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Wolfsburg


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Hinweis: Dieser Artikel behandelt die Stadt Wolfsburg andere Bedeutungen siehe: Wolfsburg (Begriffsklärung)
Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Niedersachsen
Regierungsbezirk : Braunschweig
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 204 01 km2
Einwohner : 122.631 (30.06.2003)
Bevölkerungsdichte : 601 1 Einwohner/km2
Höhe : 63 m ü. NN
Postleitzahl : 38400-38448 (Alte PLZ 3180)
Vorwahl : 05361
Geografische Lage : 52° 26' n. Br.
10° 48' ö. L.
Kfz-Kennzeichen : WOB
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 03 1 03 000
Gliederung des Stadtgebiets: 16 Ortschaften
mit je einem Ortsrat
Adresse der Stadtverwaltung: Porschestraße 49
38440 Wolfsburg
Website: www.wolfsburg.de
E-Mail-Adresse: stadt@stadt.wolfsburg.de
Politik
Oberbürgermeister : Rolf Schnellecke

Wolfsburg ist eine Stadt in Norddeutschland im des Bundeslandes Niedersachsen . Die kreisfreie Stadt ist Sitz des Volkswagenkonzerns und bildet mit den Städten Braunschweig und Salzgitter eines der 7 Oberzentren des Landes. Wolfsburg ist nach Hannover Braunschweig Osnabrück Oldenburg (Oldb) und Göttingen die sechstgrößte Stadt des Landes. Nächst Städte sind Braunschweig ca. 26 km südwestlich Magdeburg ca. 64 km südöstlich Hannover 74 km westlich und Hamburg ca. 135 km nordwestlich von Wolfsburg. Einwohnerzahl der Stadt Wolfsburg überschritt 1972 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Wolfsburg. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im genannt:

Geographie

Wolfsburg liegt am Südrand des Allerurstromtales am Mittellandkanal . Das Stadtgebiet greift im Süden auf Hochfläche des Ostbraunschweigischen Flachlandes über.

Wappen

Beschreibung : Über grünem Schildfuß darin silberne Wellenbalken Rot eine zweitürmige silberne Burg mit geschlossenem über den Mauerzinnen schreitend ein widersehender blau goldener Wolf. Die Stadtflagge ist grün-weiß
Bedeutung : Das Wappen wurde 1952 durch das Innenministerium des Landes Niedersachsens nachdem es bereits 1947 in der Hauptsatzung festgelegt worden war. 1961 wurde es heraldisch verbessert und durch Regierungspräsidium Lüneburg neu verliehen. Die Symbole Wolf Burg spiegeln den Namen der Stadt wider Wappen") und haben keinen direkten historisch überlieferten Die Stadtflagge wurde bereits 1955 eingeführt.

Geschichte

1302 wurde die Wolfsburg als Sitz des derer von Bartensleben erstmals urkundlich erwähnt. 1372 folgte die erste urkundliche Erwähnung der Neuhaus.

Am 26. Mai 1938 wurde der Grundstein für das Volkswagenwerk der Nordseite des Mittellandkanals gelegt in welchem später der VW Käfer gebaut wurde. In unmittelbarer Nähe sollte neue Stadt entstehen. Daher wurde mit Wirkung 1. Juli 1938 durch Verordnung des Oberpräsidenten der Regierung zu Lüneburg die "Stadt KdF-Wagens bei Fallersleben" im Landkreis Gifhorn durch Vereinigung der Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und (einschließlich des Wohnplatzes Alt-Wolfsburg) sowie einzelner Grundstücke Gemeinden Mörse (Gemarkungen Mörse Hattorf und Barnstorf) Fallersleben und Hattorf alle zum Landkreis Gifhorn gebildet. Das Zentrum der neuen Stadt sollte der Gemarkung "Alt-Hesslingen" entstehen. Bis Kriegsausbruch verließen nur wenige VW Käfer das Werksgelände. Während des Zweiten Weltkrieg diente das neu gebaute Autowerk vor der Rüstungsindustrie so dass in den für Käfer-Produktion gebauten Hallen auch unter Einsatz von Kübelwagen Panzer und andere Rüstungsgüter produziert wurden. den Kriegsausbruch kam es auch nie zur der ursprünglichen Stadtplanung ("Koller-Plan") die unter anderem Residenz für Hitler auf dem Klieversberg vorsah. Zu den verwirklichten Bauvorhaben zählt die (heute zum Parkplatz) am Kongresspark welche nach der ursprünglichen Planung Paradestraße für die fulminanten Aufmärsche der NSDAP nach dem Endsieg unter der (geplanten) Residenz des Führers genutzt werden sollte. Am 11. April wurde das Werk Ziel der Angriffe der und zu zwei Dritteln zerbombt.

Am 25. Mai 1945 wurde auf Weisung der amerikanischen Besatzungsmacht Stadt in "Wolfsburg" umbenannt. Damit erhielt sie endgültigen Namen nach dem gleichnamigen Schloss bzw. Wohnplatz an der Aller. Das VW -Werk stand zunächst unter der Leitung des Majors Hirst welcher den Abtransport der Fertigungsmaschinen in dem er dem Volkswagenwerk Aufträge durch britische Regierung verschaffte. Nur durch diese Aufträge das Volkswagenwerk nach Kriegsende bestehen bleiben und das Wachstum der Stadt Wolfsburg auslösen.

1951 schied die Stadt aus dem Landkreis aus und wurde eine Kreisfreie Stadt .

1955 lief der millionste Käfer in Wolfsburg Band. Dieses Ereignis wurde mit einem juwelenbesetzten (der Käfer mit der Nummer 1.000.000) gebührend In den Jahren des Wirtschaftswunders erlebte Wolfsburg einen enormen Zuwachs durch vor allem italienische - Gastarbeiter .

1958 wurde das Rathaus der Stadt eingeweiht 1960 wurde die Volkswagen GmbH wird in AG umgewandelt.

Im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform wurden Wirkung vom 1. Juli 1972 vom Landkreis Gifhorn die Stadt Fallersleben und die Gemeinden Almke Barnstorf Ehmen Hehlingen Heiligendorf Kästorf Mörse Neindorf Sandkamp und sowie vom Landkreis Helmstedt die Stadt Vorsfelde und die Gemeinden Neuhaus Nordsteimke Reislingen Velstove Warmenau und Wendschott Wolfsburg eingemeindet. Die Einwohnerzahl überschritt die 100.000 und Wolfsburg wurde zur "Großstadt" mit nahezu Einwohnern. Für die eingemeindeten Orte wurden 11 Volk gewählte so genannte Orträte mit jeweils Ortsbürgermeister eingerichtet.

Mit Wirkung vom 1. Februar 1978 wurde die Stadt Wolfsburg aus dem Lüneburg ausgegliedert und dem Regierungsbezirk Braunschweig zugeordnet. 1982 erhielt die Stadt einen direkten Autobahnanschluss 39) als Abzweigung von der A 2 und 1988 wurde Wolfsburg Hochschulstadt (Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel). 1991 wurde die Verwaltung der Stadt neu Zu den 11 Ortsräten aus dem Jahre 1972 kamen noch weitere drei hinzu (Detmerode und Nordstadt). Schließlich wurden 2001 noch die Ortsräte Stadtmitte und Mitte-West Damit gibt es flächendeckend Ortsräte in der

1997 startete die Stadt Wolfsburg ihren Internet-Auftritt.

In einer Sympathiekundgebung für den neuen VW Golf V hat die Stadt Wolfsburg vom August bis 10. Oktober 2003 unter www.wolfsburg.de und auf den Ortsschildern alle Besucher dem Namen Golfsburg begrüßt.

Religionen

Das Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg bis 1945 zu den beiden ehemaligen Ländern Hannover und Braunschweig . Daher gehörten die protestantischen Kirchengemeinden der im heutigen Stadtgebiet Wolfsburgs auch zu diesen Landeskirchen . An dieser Zugehörigkeit hat sich bis nichts geändert. So gehören die Kirchengemeinden der und des westlichen Stadtgebiets zum Kirchenkreis Wolfsburg des Sprengels Hildesheim der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und die Kirchengemeinden des östlichen Stadtgebiets Propstei Vorsfelde der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig .

Von Anfang an zogen jedoch auch Katholiken nach Wolfsburg. Sie gehörten alle zum Bistum Hildesheim das später in Wolfsburg ein eigenes errichtete zu dem heute alle Pfarrgemeinden der gehören.

Neben den beiden großen Kirchen gibt auch Gemeinden die zu Freikirchen gehören darunter die Adventgemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten eine Evangelische Baptistenbrüdergemeinde eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Baptisten ) das "Christus Zentrum Wolfsburg" (CZW LAMMBURG Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden gehörig) die Gemeinde Gottes und eine Gemeinde (St. Michael) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).

Politik

An die Spitze der jungen "Stadt KdF-Wagens" wurde gemäß Verordnung des Oberpräsidenten der Regierung zu Lüneburg Nr. 145 22. Juni 1938 mit Wirkung vom 1. Juli 1938 Regierungsassessor Dr. Karl Bock als kommissarischer bestimmt. Auch seine Nachfolger wurden von der eingesetzt.

1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. gab es einen vom Volk gewählten Rat. wählte aus seiner Mitte den Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentant der Stadt ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Stadtdirektor bzw. Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Wolfsburg die Doppelspitze in Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er seit 2001 direkt vom Volk gewählt.

Bürgermeister bis zur Trennung der Ämter in Stadtverwaltung 1938-1946

  • 01.07.1938 - Dezember 1938: Dr. Karl H. kommissarischer Bürgermeister der "Stadt des KdF-Wagens"
  • Dezember 1938 - 1945: Werner Steinecke Bürgermeister
  • 14.05.1945 - 30.09.1945: Dr. Felix Laurent Bürgermeister
  • 01.10.1945 - 25.09.1946: Siegfried Zaayenga Bürgermeister

Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister seit 1946

  • 25.09.1946 - 12.06.1947: Werner Kunze Bürgermeister
  • 12.06.1947 - 20.12.1948: Karl Hieber Bürgermeister
  • 20.12.1948 - 04.03.1949: Heinrich Heuchling Bürgermeister
  • 04.03.1949 - 21.06.1949: Dr. Ulrich Pusch Staatskommissar
  • 21.06.1949 - 04.12.1953: Arthur Bransch Bürgermeister ab Oberbürgermeister
  • 04.12.1953 - 17.12.1954: Friedrich Mock Oberbürgermeister
  • 17.12.1954 - 28.04.1958: Arthur Bransch Oberbürgermeister (2.
  • 28.04.1958 - 18.09.1961: Dr. Uwe-Jens Nissen Oberbürgermeister
  • 24.10.1961 - 05.87.1972: Hugo Bork Oberbürgermeister
  • 05.07.1972 - 15.11.1972: Dr. Volkmar Köhler Oberbürgermeister
  • 15.11.1972 - 09.08.1974: Hugo Bork Oberbürgermeister (2.
  • 17.09.1974 - 03.11.1976: Helmut Simson Oberbürgermeister
  • 03.11.1976 - 12.11.1986: Rolf Nolting Oberbürgermeister
  • 12.11.1986 - 06.11.1996: Werner Schlimme Oberbürgermeister
  • 06.11.1996 - 30.04.2001: Ingrid Eckel Oberbürgermeisterin
  • 01.05.2001 - heute: Rolf Schnellecke Oberbürgermeister

Stadtdirektoren und Oberstadtdirektoren 1946-2001

  • 01.08.1946 - 30.06.1950: Dr. Johannes Dahme Stadtdirektor
  • 15.05.1950 - 31.10.1951: Dr. Otto Grimm Stadtdirektor 01.10.1951 Oberstadtdirektor
  • 01.02.1952 - 09.05.1953: Dr. Dr. Walter Wegener
  • 01.10.1953 - 31.10.1964: Dr. Wolfgang Hesse Oberstadtdirektor
  • 16.02.1965 - 11.10.1973: Günter Balk Oberstadtdirektor
  • 23.01.1974 - 22.09.1982: Werner Hasselbring Oberstadtdirektor
  • 01.05.1983 - 30.04.1995: Prof. Dr. Peter Lamberg
  • 01.05.1995 - 30.04.2001: Rolf Schnellecke Oberstadtdirektor

Wirtschaft

Verkehr

Durch das westliche Stadtgebiet von Wolfsburg die Bundesautobahn A 39 die im Norden der Stadt beginnt Richtung Süden auf die Autobahn A2 Braunschweig -Berlin führt. Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 188 B 244 und B 248.
Der Wolfsburger Hauptbahnhof liegt an der Hannover-Stendal-Berlin.

Den Öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen mehrere Buslinien der Wolfsburger Verkehrs-GmbH.

Medien

In Wolfsburg erscheinen folgende Tageszeitungen:

  • "Wolfsburger Allgemeine Zeitung"
  • "Wolfsburger Nachrichten (Lokalausgabe der Braunschweiger Zeitung)

Ferner sind noch Tagezeitungen aus den Gebieten vertreten z.B. Aller-Zeitung.

Der "Wolfsburger Kurier" erscheint Mittwochs und der "Wolfsburger Rundblick" Sonntags.

Das Stadtmagazin "indigo" mit einem ausführlichen ist unter [www.indigo-wolfsburg.de] zu erreichen.

Öffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

Seit 1988 befindet sich in Wolfsburg ein weiterer der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel die 1971 durch Zusammenschluss der Staatlichen Ingenieurschule Wolfenbüttel der Höheren Fachschule für Sozialarbeit des Landes entstanden war. Die sonstigen Standorte des Fachhochschule Braunschweig Wolfenbüttel und Salzgitter .

Die von Volkswagen geplante "AutoUni" die in Zusammenarbeit mit Unternehmen wie HewlettPackard entstehen soll wird dieses in Zukunft noch ergänzen.

Daneben gibt es in Wolfsburg das Angebot an allgemein bildenden und beruflichen Schulen.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Wolfsburg unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

Städtefreundschaften

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Wolfsburg gliedert sich Stadtteile. Die meisten Stadtteile haben einen eigenen Vor allem in der Kernstadt haben jedoch Stadtteile zusammen einen gemeinsamen Ortsrats. Jeder Ortsrat hat einen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Ortsräte wurden zunächst in den 1972 nach Wolfsburg eingemeindeten Orten gebildet. Damals elf Ortsräte eingerichtet. Sie übernahmen teilweise die der früheren Stadt- und Gemeinderäte dieser Orte. 1991 wurden für Detmerode Westhagen und für Nordstadt die aus mehreren Stadtteilen besteht weitere gebildet und 2001 erfolgte die Bildung der Ortsräte für ebenfalls aus mehreren Stadtteilen bestehende Bereiche Stadtmitte Mitte-West. Somit gibt es in Wolfsburg heute insgesamt 16 Ortsräte. Diese Gremien werden von Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt und sind ihrem Gebiet zu allen wichtigen Angelegenheiten zu

Die 16 Ortsräte (mit ihren zugehörigen Stadtteilen) :

  • Ortsrat Almke/Neindorf (Almke und Neindorf)
  • Ortsrat Barnstorf/Nordsteimke (Barnstorf und Nordsteimke)
  • Ortsrat Brackstedt/Velstove/Warmenau (Brackstedt Velstove und Warmenau)
  • Ortsrat Detmerode
  • Ortsrat Ehmen/Mörse (Ehmen und Mörse)
  • Ortsrat Fallersleben/Sülfeld (Fallersleben und Sülfeld)
  • Ortsrat Hattorf/Heiligendorf (Hattorf und Heiligendorf)
  • Ortsrat Hehlingen
  • Ortsrat Kästorf/Sandkamp (Kästorf und Sandkamp)
  • Ortsrat Mitte West (Laagberg Wohltberg Hohenstein Rabenberg Eichelkamp Klieversberg Hageberg)
  • Ortsrat Neuhaus/Reislingen (Neuhaus und Reislingen)
  • Ortsrat Nordstadt (Kreuzheide Tiergartenbreite Teichbreite Alt-Wolfsburg)
  • Ortsrat Stadtmitte (Stadtmitte Hellwinkel Schillerteich Heßlingen Rothenfelde Steimker und Köhlerberg)
  • Ortsrat Vorsfelde
  • Ortsrat Wendschott
  • Ortsrat Westhagen

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Mit Wirkung vom 1. Juli 1938 wurden die Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und Heßlingen (einschließlich des Wohnplatzes Wolfsburg ) sowie einzelne Grundstücke der Gemeinden Mörse (Gemarkungen Mörse Hattorf und Barnstorf) Sandkamp Fallersleben und Hattorf (alle Landkreis Gifhorn ) zur "Stadt des KdF-Wagens" vereinigt 1945 wurde sie in "Stadt Wolfsburg" umbenannt 1951 wurde sie kreisfrei .

Am 1. Juli 1972 wurden eingemeindet :

  • vom Landkreis Gifhorn :
    • Stadt Fallersleben
    • Gemeinden Almke Barnstorf Ehmen Hattorf Hehlingen Heiligendorf Mörse Neindorf Sandkamp und Sülfeld
  • vom Landkreis Helmstedt :
    • Stadt Vorsfelde
    • Gemeinden Brackstedt Neuhaus Nordsteimke Reislingen Velstove Warmenau Wendschott

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.

Jahr Einwohnerzahlen
1938 1.144
1940 14.494
1945 14.296
1948 23.351
1955 44.397
1958 53.793
6. Juni 1961 ¹ 64.560
1965 84.099
1970 93.546
1975 128.586
1980 131.225
25. Mai 1987 ¹ 124.896
1990 127.067
30. Juni 1997 123.900
30. Juni 2003 122.631
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Das Theater Wolfsburg wurde 1973 eröffnet. Es hat kein eigenes Ensemble.

Museen

  • Kunstmuseum Wolfsburg (zeitgenössische und moderne Kunst)
  • AutoMuseum Volkswagen eröffnet 1985

Bauwerke und Einkaufsmöglichkeiten

Die Wolfsburg ein Weserrenaissance -Schloss aus dem 13. Jahrhundert erstmals erwähnt 1302 als Sitz eines märkischen Adelsgeschlechts derer Bartensleben gab der Stadt ihren Namen. Das beheimatet das Stadtmuseum mit wechselnden Kunstausstellungen und das älteste und kunsthistorische bedeutendste Bauwerk der Es gilt daher als Wahrzeichen der Stadt.
Die Burg Neuhaus ist eine mittelalterliche aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich seit 1981 im Besitz der Stadt.
Im Stadtteil Fallersleben befindet sich ein 1547 erbautes Schloss das Witwensitz der Herzogin von Braunschweig war. Dieses Schloss befindet sich unmittelbarer Nähe der Innenstadt von Fallersleben und sein 1991 das " Hoffmann von Fallersleben "-Museum. Ferner lohnt auch die "Brauerei Fallersleben" Besuch.
Neben diesen historischen Bauwerken gibt es zahlreiche alte Kirchen in den eingemeindeten Orten. sind bei einer so jungen Stadt folglich historischen Bauwerke zu erwarten. Sehenswert sind aber allem einige neu erbauten Kirchen darunter die im Stadtteil Klieversberg und die Stephanuskirche in die beide ebenso wie das Alvar-Aalto-Kulturzentrum mit von dem finnischen Architekten Alvar Aalto erbaut wurden. Auch der berühmte Architekt Hans Scharoun wirkte in Wolfsburg. Er erbaute das Theater.

In der Innenstadt wurde 1980 die bis dahin noch befahrbare Porschestraße Fußgängerzone umgewandelt und damit eine moderne City Großstadt geschaffen. Sie teilt den Haupteinkaufsbereich der in drei Teile: "Nordkopf" "Porschestraße Mitte" und Die "Porschestraße Mitte" ist vor allem durch Wasserlandschaft und die vielen Sitzgelegenheiten ein reizvoller um sich beim Einkauf ein wenig zu Auch die 2001 fertig gestellte "City-Galerie" befindet sich in Abschnitt der Fußgängerzone. 1990 wurde der Südkopf ausgebaut wobei die "Südkopf-Center" (von den Wolfsburgern aufgrund der Form "Schiff" genannt) entstand. Am Südkopf befindet sich die Wolfsburger "Kulturmeile" bestehend aus Theater Kongresspark (Stadthalle) und Planetarium . 1994 wurde das Kunstmuseum Wolfsburg ein weiterer der "Kulturmeile" Wolfsburgs eröffnet. Unweit der Fußgängerzone sich auch die beiden Hauptkirchen der Stadt evangelische Christuskirche und die katholische St. Christoph-Kirche.
Neben der Innenstadt von Wolfsburg sind die Innenstädte der Stadtteile Fallersleben und Vorsfelde Einkaufsmöglichkeit zu erwähnen wobei diese vor allem ihre historische Altstadt einen (Einkaufs)Bummel wert sind.

In Wolfsburg wurden im Jahre 2000 die Autostadt (nördlich des Mittellandkanals) und CinemaxX eröffnet 2002 die neue Volkswagen Arena gegenüber der Neben der Volkswagen-Arena liegen der "Eispalast" das der "Grizzly Adams" (EHC Wolfsburg) das "Badeland" [1] und der Allersee im "Allerpark".

Noch im Bau befindet sie das ein Science-Center wie es auch in Bremen finden ist. Das "Phaeno" entsteht nach den von Zaha Hadid womit sich ein weiterer Architekt bzw. weitere Architektin mit einem Gebäude in der verewigt.

Vom 23. April bis zum 10. 2004 findet in Wolfsburg die zweite Niedersächsische Landesgartenschau statt.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Altstadtfest Fallersleben
  • Dezember: Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Wolfsburg hat folgenden Personen Ehrenbürgerrecht verliehen:

  • 1955 : Prof. Heinrich Nordhoff
  • 1995 : Dr. Willi Wolf
  • 1977 : Hugo Bork Oberbürgermeister a.D.
  • 1977 : Prälat Antonius Holling
  • 1977 : Dr. Carl Hahn
  • 1977 : Werner Schlimme Oberbürgermeister a.D.
  • 1977 : Walter Hiller

Die früher selbständigen Gemeinden und heutigen Wolfsburgs haben folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

  • Graf von der Schulenburg (Nordsteimke)
  • 1965 : Otto Wolgast (Fallersleben)
  • 1971 : Max Valentin (Vorsfelde)

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Personen sind auf dem Gebiet heutigen Stadt Wolfsburg geboren.

  • 1798 2. April im Stadtteil Fallersleben August Heinrich Hoffmann Hoffmann von Fallersleben ) † 1874 in Corvey bei Höxter Dichter ("Das Lied der Deutschen")
  • 1843 29. Juni im Stadtteil Nordsteimke Heinrich Büsing Fahrzeugkonstrukteur

Nicht in Wolfsburg sondern in Hildesheim ist Heinrich Nordhoff aber als ehemaliger Leiter Volkswagenwerks ist er untrennbar mit der Stadt verbunden.

Weblinks

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Bücher zum Thema Wolfsburg

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