Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 19. Mai 2013 

Wolter-Teleskop


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Als Wolter-Teleskop wird ein Röntgenteleskop bezeichnet das eine Spiegelanordnung verwendet wie der deutsche Physiker Hans Wolter 1952 vorschlug. Es wird die Totalreflexion von Röntgenstrahlung bei streifendem Einfall auf ausgenutzt.

Obwohl bereits 1952 vorgeschlagen dauerte es 1978 bis das erste Woltertelskop für den Einstein realisiert werden konnte. Grund hierfür ist benötigte extreme Genauigkeit der Oberflächen deren Rauhigkeit einige millionstel Millimeter betragen darf.

Diese Spiegelanordnung setzt sich aus vielfach ineinander geschachtelten (oft nur aus beschichteten Folien bestehenden) Rotationsparaboloiden denen jeweils ein Rotationshyperboloid folgt zusammen. Rotationsellipsoide werden in Kombination mit Rotationsparaboloiden verwendet. Spiegel haben zusammen ähnliche Abbildungseigenschaften wie gewöhnliche Teleskope im sichtbaren Bereich des Lichts .

Literatur

H. Wolter: Spiegelsysteme streifenden Einfalls als abbildende Optiken für in Annalen der Physik 10 (1952) S. 94–114.

Weblink

http://members.aol.com/geometrie11/koorgeom/rosat1.htm




Bücher zum Thema Wolter-Teleskop

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Wolter-Teleskop.html">Wolter-Teleskop </a>