Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Wormser Konkordat auch als Pactum Calixtinum bezeichnet ist am 23. September 1122 in Worms geschlossener Vertrag zwischen Kaiser Heinrich V. und Papst Calixtus II. mit dem der Investiturstreit beigelegt wurde.
Kaiser Heinrich V. akzeptierte den Anspruch der auf das Recht der Investitur verzichtete im Wormser Konkordat auf die Investitur mit Ring und Stab und gewährte jeder Kirche die Wahlfreiheit Investitur.
Im Gegenzug räumte Papst Calixtus II. dass die Wahl der deutschen Bischöfe und Äbte in Gegenwart kaiserlicher Abgeordneten verhandelt der aber mit den mit seinem geistlichen Amt Regalien vom Kaiser durch das Zepter belehnt solle.
Kaiser Lothar III. räumte zudem der Kirche das Recht zuerst Ring und Stab zu verleihen wodurch Einfluss des Kaisers auf die Einsetzung von praktisch verloren ging.