Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Wörter einer Sprache lassen sich nach verschiedenen in Wortarten einteilen.
Bezüglich seiner Funktion innerhalb eines Satzes lässt sich ein Wort seiner syntaktischen Kategorie zuordnen. Die Morphologie unterscheidet Wörter hinsichtlich der Möglichkeit sie beugen .
Die Klassifikation der Wortarten ist umstritten. So gibt Beispiel die Zehn-Wortarten-Lehre der traditionellen Grammatik und Fünf-Wortarten-Lehre nach Hans Glitz.
In verschiedenen Sprachen können unterschiedliche Wortarten oder fehlen. Die im folgenden angegebenen Klassifikationen für Deutsch und gegebenenfalls ähnliche Sprachen.
ich gehe du gehst er/sie geht gehen ihr geht sie gehen
ich ging du gingst ...
Bei Adjektiven gibt es die Vergleichsform Komparation ).
Die Zehn-Wortarten-Lehre ist aus dem Lateinischen hervorgegangen und über sehr lange Zeit erfolgreich angewandt und heute noch an vielen Schulen gelehrt. Sie aber einige grundlegende Eigenschaften von Klassifizierungssystemen nicht. ist unklar was sie klassifiziert: Lexeme syntaktische Wörter oder Wortformen. Die Zehn-Wortarten-Lehre die oben angegebenen Wortarten außer dem Partizip.
Bei der Fünf-Wortarten-Lehre beruht die Klassifikation formalen Kriterien
Man unterscheidet 5 Hauptwortarten nach morphologischen
flektierbar
konjugierbar --> Verb
deklinierbar
festes Genus --> Nomen/Substantiv
variables Genus
steigerbar 2 Flexionsreihen --> Adjektiv
nicht steigerbar 1 Flexionsreihe --> Begleiter oder Stellvertreter (Artikel oder Pronomen)
nicht flektierbar: --> Partikel
Die Partikeln können nach ihrem syntaktischen in 5 Untergruppen unterteilt werden. Präpositionen bestimmen Kasus der Wortgruppen bei denen sie stehen. Konjunktionen verbinden gleichwertige Einheiten nebenordnende Konjunktionen leiten Nebensätze ein die Interjektionen stehen ausserhalb des und der Rest wird als Adverbien bezeichnet. diese Untereinteilung auf der Funktion im Satz können einige Wörter je nach syntaktischer Verwendung mehreren Unterarten gehören.
Einige Beispiele:
Präpositionen: auf mit zu an bei ...
beiordnende Konjunktionen: und aber sondern denn als wie ...
unterordnende Konjunktionen: als dass wenn weil seit wie...
Interjektion: Autsch! Ja. Nein! bitte hallo ...
Adverbien: unten oft sehr wohl damit deshalb ...
Bei der Bestimmung der Wortarten bestimmt Lexeme und keine Wortformen. Das bedeutet dass den Sätzen "er sieht ein schönes Haus" "er zeichnet schön" die beiden unterschiedlichen Wortformen "schön" als Adjektive bestimmt werden. Wenn man unterschiedliche Funktion der Adjektive berücksichtigen will kann von attributiven (schönes Haus) und adverbialen (er schön) Adkjektiven sprechen. Analog dazu spricht man Sätzen wie "sie ist hübsch" von prädikativen
Die 5-Wortarten-Lehre fasste in den letzten in Schweizer Grundschulen Fuss.