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Wuppertal-Cronenberg


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Cronenberg (wahrscheinliche Bedeutung: "Krähenberg") ist ein Stadtteil einer von zehn Stadtbezirken) von Wuppertal mit ca. 22.350 Einwohnern (Stand 9 / 2003 ). Außer Cronenberg-Mitte gehören zum Stadtbezirk folgende (verwaltungsrechtlich: Quartiere): Küllenhahn Hahnerberg Cronenfeld Berghausen Sudberg Kohlfurth.

Cronenberg Mitte /Krings Ecke/Reformierte Kirche von 1771

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Cronenberg liegt auf einem von Norden Süden leicht abfallenden Höhenrücken der von den Flüssen bzw. Bächen Gelpe Morsbach und Wupper umflossen wird. Der Stadtbezirk liegt auf Höhe von 335 m über NN (Hahnerberg) 100 m ( Wuppersohle bei Müngsten) hat eine Fläche von 45 ha. und ist zu ca. 53%

Geschichte

Erstmalig erwähnt wurde Cronenberg als "Cronberga" 1050 in einer Urkunde des Klosters Werden. 1220 taucht es als "Croyaberge" in einem des Stiftes Gerresheim auf. Dort wird 1312 die "parochia (= Kirchspiel) Cromberg" genannt. gehört zur Burg Elberfeld und ist damit Besitz der Erzbischöfe von Köln. Nach mehreren gehört Cronenberg seit 1427 /1428? gemeinsam mit Elberfeld zum Herzogtum Berg. Das geht 1806 in französische Herrschaft über. französischen Verwaltungssystem nach der Niederlage Preußens erhält - nach einer kurzen Zugehörigkeit zum Arondissement - 1808 den Status einer selbständigen Stadt ("commune"). Abraham von den Steinen wurde Bürgermeister. Nach Eingliederung des Großherzogtums Berg an das Königreich Preußen wurde Cronenberg 1827 als Stadt anerkannt. Seit 1929 ist Cronenberg Teil von Wuppertal das damals im Rahmen der kommunalen neu entstand. Allerdings waren viele Cronenberger mit Eingliederung nicht zufrieden aber auch Alternativen (etwa Eingliederung in das benachbarte Remscheid) wurden abgelehnt. 1933 plädierte der "Haus- und Grundbesitzerverein Cronenberg" eine Wiedererlangung der Selbstständigkeit. Dieses Vorhaben scheiterte trotzdem gibt es noch heute den bekannten "Cronenberg statt Wuppertal".

Wirtschaft

Seit Jahrhunderten hat in Cronenberg die Eisenverarbeitung - ausgehend von Eisenerzvorkommen Holzreichtum und zahlreichen Gewässern für den Wasserantrieb von Schmiedehämmern und - eine hohe Bedeutung ("bergische Kleineisenindustrie"). Lange lag der Schwerpunkt auf der Herstellung von für die man im Gebiet des Herzogtums Berg mit den Territorien Jülich und Kleve seit dem 16. Jahrhundert das Schmiedeprivileg Auch das Zunftgericht hatte seinen Sitz in Das bis zu den napoleonischen Reformen existierende Zunftwesen erwies sich jedoch immer deutlicher als für den technischen Fortschritt so daß sich Schwerpunkt der Produktion auf andere Werkzeuge und (Nägel Pfannen etc.) verlagerte. Noch heute ist Sitz von vielen Werkzeugherstellern - darunter einigen Weltgeltung - und anderen Betrieben der Metallindustrie.

Einwohnerentwicklung


Weblinks



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