Um 15 v. Chr. wurde das Römerlager Castra Vetera I dem Fürstenberg nördlich von Birten gegründet und des Bataveraufstands 70 n. Chr. zerstört worauf ein neues Castra Vetera II auf der Bislicher Insel wurde. Wenig nordwestlich davon entstand zur gleichen eine Siedlung. Der römische Kaiser Marcus Ulpius Traianus verlieh diesem Ort Colonia Ulpia Traiana 110 Stadtrechte ; diese Niederlassung wurde nach Colonia Claudia Agrippinensium ( Köln ) zum zweitwichtigsten Handelsposten in der Provinz 275 wurde Colonia Ulpia Traiana von Germanen eingenommen wurde aber Anfang des 4. Jahrhunderts zurückerobert. Mitte des Jahrhunderts allerdings nahmen Überfälle der Germanen jedoch dermaßen zu dass Siedlung aufgegeben wurde.
Im 5. Jahrhundert fingen Franken an sich auf dem Xantener Gebiet Mitte des 8. Jahrhunderts wurde um die Viktorkirche ein Stift der den Namen Ad Sanctos (bei den Heiligen) erhielt die erste des heutigen Ortsnamens. Im Jahr 838 entwickelte sich südlich des Stifts ein Ort welcher 1228 vom Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark die Stadtrechte verliehen bekam. Friedrich von Hochstaden legte 1236 den Grundstein für die Stiftskirche St. die jedoch erst im 16. Jahrhundert vollendet wurde. Ende des 14. Jahrhunderts erhielt Xanten eine Stadtmauer . Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts sank die Einwohnerzahl durch Kriege Missernten der Verlagerung des Rheins von etwa 5.000 des 15. Jahrhunderts auf etwa die Hälfte.
1802 wurde der Viktorstift durch die Franzosen säkularisiert und es setzte eine weitere Verschlechterung wirtschaftlichen Lage ein. Zwischen 1821 und 1825 wurden weite Teile der Stadtmauer abgerissen. des Zweiten Weltkrieges wurde Xanten zu großen Teilen zerstört. 1969 lebten in der Stadt an die Einwohner. Ab 1975 wurden Gebäude restauriert auf dem Gelände ehemaligen Römischen Kastells das APX (Archäologischer Park Xanten) errichtet ein teilweiser der alten Gebäude. Am 28. November 1988 erhielt Xanten den Titel eines „Staatlich Erholungsortes“ dem ersten im Regierungsbezirk Düsseldorf .
Xanten liegt in der niederrheinischen Tiefebene von Wesel . Xanten selbst teilt sich in die Ortsteile Hochbruch Niederbruch und den eigentlichen Stadtkern Weitere Dörfer die zur Stadt gehören sind Lüttingen Vynen Obermörmter Wardt und Marienbaum sowie und Beek.
Der Heilige Viktor von Xanten soll 3. / 4. Jahrhundert als Angehöriger der Thebäischen Legion bei das Martyrium erlitten haben. Er ist Schutzpatron der Xantener Kirche.
Der Heilige Norbert von Xanten (* 1080 † 6. Juni 1134 in Magdeburg ) war Gründer des Prämonstratenserordens und späterer von Magdeburg .
Enea Silvio Piccolomini 1458 als Pius II. zum Papst gewählt war Propst des Viktorstiftes.
Der Philosoph Cornelis de Pauw stirbt 7. Juli 1799 als Xantener Kanoniker. Zu seinem Gedenken auf Geheiß Napoléons ein Obelisk auf dem Domplatz errichtet.
Ingo Runde Xanten im frühen und hohen Mittelalter . Sagentradition - Stiftsgeschichte - Stadtwerdung (= Archiv 147; Geschichte der Stadt Xanten 2) / Weimar / Wien 2003
Studien zur Geschichte der Stadt Xanten hrsg. von der Stadt Xanten 2. Aufl. 1983 [1978].