Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 23. November 2014 

Xenismus


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Begriff Xenismus (von griechisch xenos = fremd) bezeichnet eine besondere Art Lehnworts .

Nicht erst durch die sich angleichenden in den Industriestaaten sondern auch durch den nach Abhebung und durch spezielle Redewendungen einzelner Gruppen gelangen zunehmend Xenismen in die Werbung . Hierbei handelt es sich um eine fremder Sprachen also keine sprachlichen Eingliederungen wie Anglizismen (Beispiele: Marketing für Absatzwirtschaft Management für Unternehmensführung Office Management für Sekretariatsorganisation).

Beispielsweise entstammt der Begriff Handy weder dem Englischen was häufig vermutet noch irgendeiner anderen Fremdsprache. Er ist vielmehr Kunstwort (siehe Scheinanglizismus ).

Bei der Bildung von Xenismen soll ein konzeptioneller Inhalt als vielmehr die Faszination Fremden durch Assoziation vermittelt werden. Neben der Werbung treten häufig in Witzen Karikaturen oder in Theaterstücken auf. Diese Art Verfremdung ist jedoch von der Eingemeindung fremdsprachlicher ( cool okay ) sowie von der bewussten Fehlstellung im Satzbau („Das König der Biere“ „Hier werden geholfen“) strikt zu unterscheiden.

Literatur

  • Jung Matthias: Sprachgrenzen und die Umrisse einer xenologischen Linguistik in: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache Bd.19 203–230;
  • Moser Wolfgang: Xenismen. Die Nachahmung fremder Sprachen. Frankfurt/Main 1996.



Bücher zum Thema Xenismus

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Xenismus.html">Xenismus </a>