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Weihnachten


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Das Wort Weihnachten leitet sich ab von der mittelhochdeutschen Wendung (ze den) wîhen nahten ("(zu den) heiligen Nächten") also von Dativ Plural.

Weihnachten ist das Fest der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus . Eine Datierung des Geburtstermins Christi war dem Weihnachtstermin ursprünglich nicht beabsichtigt. Zunächst galt 6. Januar ( Epiphanias ) als der Weihnachtstermin. Auch hat man den Anfängen des Christentums verschiedene andere Tage wie den 20. April den 20. Mai oder den 18. November als den Tag der Geburt des gefeiert. Das römische Datum (s.u.) setzte sich auch im griechischsprachigen Osten durch. Diejenigen orthodoxen Kirchen die liturgisch am julianischen Kalender festhalten feiern Weihnachten derzeit am 7. (greg. = 25. Dezember jul.) Epihanie am Januar (greg. = 6. Januar jul.) die Kirche am 18. Januar . Die übrigen orthodoxen Kirchen feiern Weihnachten westlichen 25. Dezember dem ursprünglich heidnischen Feiertag "dies solis invicti natalis".

In Anlehnung an die Feier des Sol Invictus am 25. Dezember hat die Kirche (zunächst in Rom ) eine Ersetzung des römischen Sonnengottes durch als dem "Licht der Welt" vollzogen. Jedoch vereinzelt auch angenommen die Anhänger des Sol hätten das Datum umgekehrt von den Christen

Mit einer Weihnachtspredigt des Johannes Chrysostomos am 25. Dez. 386 beginnt dann definitive schriftliche Überlieferung des Datums als christliches Die etwas obskure offizielle Begründung für das Datum war die Empfängnis exakt am Jahresanfang stattgefunden haben damals also am 25. März . Addiert man 9 Monate ergibt sich 25. Dezember.

Heute wird in fast allen Ländern des westlichen Kulturkreises der 25. Dezember als Geburtstag von Jesus Christus gefeiert in einigen vor allem europäischen feiert man das Fest bereits am 24. Dezember ( Heiliger Abend ). Dieses Datum ist einerseits nahe der Wintersonnenwende andererseits ist die Zahl 24 eine ausgezeichnete Zahl im 12er-System (zwei Dutzend ).

Das ursprüngliche Weihnachtsfest als religiöses Fest säkularisiert zu einem Tag für die Familie fast überall kommerzialisiert und so zu einem Tag der umfunktioniert. Dadurch ist das Weihnachtsgeschäft die umsatzstärkste der Wirtschaft in fast allen Bereichen geworden.

Zudem ist der Weihnachts brauch mit diversen Figuren verknüpft die oft früheren nicht-christlichen Kulturen übernommen wurden. Während vor im Süddeutschen Raum das Christkind den "artigen Kindern" die Geschenke bringt sich von Amerika kommend und später auch in ganz Europa und Deutschland die Idee vom Weihnachtsmann ausgebreitet.

Zu den Weihnachtsbräuchen gehört der Weihnachtsbaum ( Christbaum ). Das Grün der immergrünen Tanne symbolisiert das erwachende Leben die Kerzen und die Wiederkehr des Lichtes und auf die hellere Jahreszeit. Der ganze Baum auch als Symbol für den Baum des Lebens im Paradies verstanden werden. Die erste Tanne als Symbol für Weihnachten wird urkundlich Anfang des 17. Jahrhunderts in Straßburg erwähnt. Weitere weihnachtliche Symbole sind u.a. Schwibbogen und der Adventsstern .

In vielen Städten finden in der Weihnachtsmärkte mit Lichterschmuck Christkind- Nikolaus- bzw. Weihnachtsmann-Figuren Lebkuchen Glühwein etc. statt. Weitbekannt sind der Nürnberger Christkindlesmarkt und der Dresdner Striezelmarkt .

Auf Weihnachtskarten findet man manchmal die Xmas ; sie steht für die englische Bezeichnung Christmas .

Siehe auch: Advent Heiligabend Nikolaustag Stille Nacht heilige Nacht Christoph von Schmid Dichter des bekannten Weihnachtsliedes "Ihr Kinderlein kommet"



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