Etwa 141-129 v. Chr. besetzten die unter einem unbekannten Fürsten Baktrien und gründeten dort ein neues Reich die griechischen Herrscher Baktriens im 1. Jahrhundert Chr. endgültig ablöste. Der Staat gliederte sich fünf Clan -Herrschaften und integrierte dabei sowohl diverse Nomadengruppen als auch Seßhafte. Die Juniorpartner der wurden dabei die K´ang-kü in Sogdien .
Ab ca. 90 v. Chr. wurde das Yüe-tschi-Reich von dem Clan Kushana regiert der unter Kujula Kadphizes die übernommen hatte. Im späten 1. Jahrhundert gab Goldmünzen heraus ein Zeichen für Reichtum und Handel. Der bedeutendste Herrscher des Kuschan-Reiches war Kanishka (ca. 100-125 Datierungen schwanken unterschiedlicher Kalender). Er soll mit dem Han-China des Feldherren Pan Chao um die des Tarimbeckens gerungen haben.
Die letzte Blüte des Kuschan-Reiches endete frühen 4. Jahrhundert. Nach dem Zerfall des wurden seine Reste im 4. und 5. von nachdrängenden hunnischen Gruppen (Chioniten Hephthaliten ) aufgesogen.
In der Literatur werden die Yüe-tschi als (echte) Tocharer bezeichnet.