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Young-Plan


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Der Young-Plan legte am 12. März 1930 als sich Ende 1928 abzeichnete dass Deutschland die Forderungen des Dawes-Plans nicht erfüllen konnte die Reparationsverpflichtungen auf des Versailler Vertrags neu fest.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Die Regierung unter Reichskanzler Hermann Müller (SPD) versuchte eine Räumung des Rheinlandes ein Ende der Souverenitätsbeschränkungen durch eine der internationalen Kontrolle über Reichsbank und Reichswehr und ein Ende der Reparationen gegen Schlusszahlung zu erreichen. Im September 1928 wurde Einsetzung einer internationalen Sachverständigenkommission zur Regelung der unter dem amerikanischen Wirtschaftsexperten Owen Young bei Völkerbundtagung beschlossen.

Die Kommission begann im Januar 1929 mit der schwierigen Arbeit und legte Mai den Plan vor der im August Den Haag auf einer Konferenz angenommen wurde. Am 12. März 1930 vom Deutschen Reichstag verabschiedet trat er am 17. Mai 1930 rückwirkend zum 1. September 1929 in Kraft.

Bedingungen

Das Deutsche Reich sollte die ersten Jahre anfangs 1 7 Mrd Goldmark bezahlen der Betrag sollte auf 2 1 Mrd. Nach dieser Zeit sollte Deutschland weitere 22 von 1 65 Mrd. GM zahlen. Die sollten also insgesamt 59 Jahre (also bis Jahr 1988 ) dauern und es sollten insgesamt 112 GM bezahlt werden. Der Transferschutz wurde beendet Deutschland musste jedes Jahr mindesten 600 Mio. in Devisen zahlen der Restbetrag konnte gestundet

Da die Zahlungen in fremder Währung begleichen waren schuf man die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel . Die alliierte Reparationskommission und der Reparationsagent ihre Arbeit. Außerdem wurde dem Deutschen Reich internationale Anleihe die so genannte Younganleihe in von 300 Mio. Dollar gewährt. Deren Laufzeit 1952 im Londoner Schuldenabkommen bis 1980 verlängert.

Im Young-Plan wurde auch die vorzeitige des Rheinlandes bis 30. Juni 1930 (5 Jahre früher als im Versailler Vertrag vereinbart) und das Ende der Souverenitätsbeschränkungen Reichsbank und Reichsbahn vereinbart.

Zwar wurden die Gesamtbelastung und die Zahlungsraten gesenkt die Laufzeit aber gegenüber dem Ultimatum bis ins Jahr 1988 verlängert. Im Gegenzug zur Annahme des Reparationsplans verpflichteten sich die Alliierten gegenüber Reichsaußenminister Gustav Stresemann das gesamte Rheinland vorzeitig zu räumen.

Volksentscheid über Young-Plan

Obwohl dies eine finanzielle Entlastung des Reiches gegenüber bestehenden Abkommen bedeutete suchten die rechten Vereinigungen Deutschnationale Volkspartei Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und der Stahlhelm diesen Plan im Wege einer Volksabstimmung Fall zu bringen. Sie gründeten im Juli den "Reichsausschuß für das Volksbegehren gegen den

Am 22. Dezember 1929 stimmten die Bürger über das "Freiheitsgesetz das den ganzen Versailler Vertrag revidieren sollte und enthielt die Bestrafung Unterzeichner des Planes Zuchthaus für Landesverrat . Es stimmten nur 13 5% statt der Wahlberechtigten für das Volksbegehren womit dieses

Ein gewisser Adolf Hitler wurde als engagiert und er konnte nach seiner Haft dem Hitler-Putsch wieder in die Politik einsteigen. Die NSDAP konnte bei den nächsten Wahlen Erfolge Maßgeblich wurde der Kampf gegen den Young-Plan die Zeitungen und die Finanzen des reaktionären und Zeitungsmonopolisten Alfred Hugenberg ( DNVP ) unterstützt.

Vor allem die lange Zahlungsverpflichtung griffen rechten Gegner der Weimarer Republik auf um gegen den Plan zu ("Bis in die dritte Generation müsst ihr

weitere Entwicklung

Nachdem es nach einem Vorschlag des Präsident Herbert Hoover während der Weltwirtschaftskrise zu einem allgemeinen Zahlungsmoratorium (Hoover-Moratorium)kommt wurde Young-Plan durch die Konferenz von Lausanne im 1932 aufgehoben.

siehe: Deutsche Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg

Weblinks



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