Das silberweiß glänzende Seltene Erdmetall (siehe [1] ) ist sehr dehnbar und weich. Es drei allotrope Modifikationen mit Umwandlungspunkten bei -13°C 795°C. Bei Raumtemperatur bildet β-Ytterbium ein kubisch-flächenzentriertes aus bei höheren Temperaturen ein kubisch-raumzentriertes Gitter. zeigt bei einem Druck von 16000 bar bezüglich der elektrischen Leitfähigkeit.
In trockener Luft läuft es grau Bei höheren Temperaturen verbrennt es zum Sesquioxid 2 O 3 . Mit Wasser reagiert es langsam unter Wasserstoffentwicklung zum Hydroxid. In Mineralsäuren löst es unter Bildung von Wasserstoff auf. In seinen Verbindungen liegt es meist der Oxidationsstufe +3 vor die Yb 3+ -Kationen bilden in Wasser farblose Lösungen Yb 2+ -Kationen grüne Lösungen.
Ytterbium kann zur Kornfeinung und zur der mechanischen Eigenschaften von rostfreien Stählen verwendet Ein radioaktives Ytterbiumisotop wird vereinzelt als benutzt. Ytterbiumfluorid YbF 3 kann in hochwertigen Kunststofffüllungen und Inlay-Zementen Zahnfüllungen enthalten sein. Es erzeugt auf Röntgenaufnahmen hohen Kontrast und baut duch ständige Fluoridfreisetzung Kariesschutz auf.
Ytterbium-Cobalt-Eisen-Mangan-Legierungen sind für besonders hochwertige Dauermagnete Vereinzelt wird ytterbiumdotiertes Glasfasermaterial als Lasermaterial verwendet.
Ytterbium (abgeleitet von der schwedischen Stadt die für die Elemente Yttrium Terbium und Erbium als Pate gilt) wurde 1878 von schweizerischen Chemiker Jean Charles Galissard de Marignac Marignac fand in der als Erbia bekannten einen neuen Bestandteil und nannte ihn Ytterbia. vermutete in der von ihm isolierten Verbindung neues Element das er Ytterbium nannte. 1907 der französische Chemiker Georges Urbain Marignacs Ytterbia zwei Komponennten Neoytterbia und Lutetia. Auer von arbeitete zur gleichen Zeit ebenfalls mit Ytterbia nannte die beiden Komponennten Alebaranium und Cassiopeium. verkürzte man die Elementbezeichnung Neoytterbium zu Ytterbium. Die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Elementes konnten erst nach Herstellung des reinen Metalls erfolgen.