Yttrium ist an Luft relativ beständig. Temperaturen oberhalb von 400°C können sich frische entzünden. Fein verteiltes Yttrium ist relativ unbeständig. hat einen niedrigen Einfangquerschnitt für Neutronen. In Verbindungen ist es dreiwertig. Yttrium ist nach ersten Fundort der Ortschaft Ytterby bei Stockholm benannt wie auch Ytterbium Terbium und Erbium .
Metallisches Yttrium wird in der Reaktortechnik Rohre verwendet. Eine Yttrium-Cobalt-Legierung kann als Permanentmagnet werden. In der Metallurgie werden geringe Yttriumzusätze Kornfeinung eingesetzt z.B. in Eisen-Chrom-Aluminium-Heizleiterlegierungen Chrom- Molybdän- und Zirconiumlegierungen. In Aluminium- und Magnesiumlegierungen wirkt festigkeitssteigernd. Technisch wichtiger sind die oxidischen Yttriumverbindungen:
Yttrium-Aluminiumgranat (YAG) dient als Laserkristall
Yttrium-Eisengranat (YIG) als Mikrowellenfilter
Wichtigste Anwendung der Yttriumoxide und Yttriumoxidsulfide jedoch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als mit dreiwertigem (rot) und Thulium (blau) dotierte Luminophore (Leuchtstoffe) Fernsehbildröhren Leuchtstofflampen und Radarröhren. Weitere Anwendungen von
Yttrium ( Ytterby schwedische Ortschaft in der Nähe von Stockholm ) wurde 1794 von Johann Gadolin im Mineral Ytterbit entdeckt. 1824 stellte Friedrich Wöhler verunreinigtes Yttrium durch von Yttriumchlorid mit Kalium her. Erst 1842 Carl Mosander die Trennung des Yttriums von Begleitelementen Erbium und Terbium .
Auch das Element Ytterbium ist nach dem Fundort Ytterby benannt.
Yttrium kommt natürlich nicht im elementaren vor. Yttriumhaltige Mineralien (Yttererden) sind immer verschwistert anderen Seltenerdmetallen. Auch in Uranerzen kann es sein. Kommerziell abbauwürdig sind Monazitsande mit bis 3% Yttrium sowie Bastnäsit mit 0 2%
Yttriumverbindungen sollten als hochtoxisch bewertet werden wenn viele nur ein geringes Risiko darstellen. können krebserregend sein. Yttrium wird normalerweisae nicht im Körpergewebe gefunden. hat keine bekannte biologische Funktion.