Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel befasst sich mit dem Zäpfchen Arzneiform andere Bedeutungen unter Zäpfchen (Begriffsklärung) . Als Zäpfchen oder Suppositorium wird eine medikamentöse Darreichungsform (Arzneizubereitung) bezeichnet bei der ein Wirkstoff in die Scheide oder über den After in den Mastdarm eingeführt wird.
Die walzen- oder kegelförmige Gestalt erleichtert Einführen des Zäpfchens und wird durch den von Substanzen wie Kakaobutter Polyäthylenglykolen Seifengelen Glyceringelatine und Fetten gewährleistet die bei höherer Temperatur - im Körperinneren - schmelzen und die Resorption Medikaments in die Blutbahn über die Schleimhaut des Darmes oder die Haut der Vagina teilweise
Vaginale Suppositorien (Scheidenzäpchen) werden zur Behandlung Erkrankungen wie einer Soorkolpitis aber auch zur von Miktionsbeschwerden wie der Stressinkontinenz eingesetzt die einen Mangel an Östogenen und eine damit Atrophie der Scheidenhaut sowie darunter liegender bindegewebiger Strukturen entstehen können. Des weiteren können Zäpfchen zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden.
Rektale Zäpfchen werden z.B. als Abführmittel Auch bei Brecherkrankungen wie der akuten Gastroenteritis die rektale Verabreichungsform Vorteile da die Resorption die Schleimhaut des Darmes schnell erfolgt sodass bei bestehendem Durchfall oft noch eine ausreichende Menge an in die Blutbahn gelangen kann. Bei Migräne und der dort meist bestehenden Beeinträchtigung Magenentleerung ist die Gabe eines analgetischen Zäpfchens - so wie bei kleinen Kindern da sich oft weigern ein Medikament in Tablettenform auch als Saft zu schlucken. Bei Kindern Zäpfchen meist ebenfalls zur Schmerzbehandlung und dem hohen Fiebers (meist mittels Paracetamol ) sowie der Behandlung von Brecherkrankungen .
Der Vollständigkeit halber sei die Möglichkeit dass bei der erektilen Dysfunktion das potenzfördernde Mittel Alprostadil auch als in die Harnröhre eingeführt werden kann.