Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 26. Oktober 2014 

Zentral-Dombau-Verein zu Köln


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Zentral-Dombau-Verein zu Köln von 1842 e.V. oder kurz der ZDV ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung und Erhaltung des Kölner Doms .

Geschichte

Am 3. September 1840 richteten mehrere Kölner Bürger eine Eingabe an den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. um die Erlaubnis zur Gründung eines zur Förderung des Dombaus in Köln zu Am 30. November 1840 erteilte König Friedrich Wilhelm IV. seine und versprach gleichzeitig den Verein jährlich mit Talern zu fördern. Die drei bekanntesten Namen den Initiatoren waren Sulpiz Boisserée Joseph Görres und August Reichensperger .

Im Januar 1841 begann daraufhin die Vorbereitungen zur Gründung Vereins. Im Kölner Rathaus versammelten sich über Domfreunde und wählten einen vorbereitenden Ausschuß. Aus vorbereitenden Ausschuß wurden dann fünf Mitglieder bestimmt die Vereinsstatuten erarbeiten sollten. Am 8. September 1841 genehmigte König Friedrich Wilhelm IV. die vorgelegten Statuten des zu gründenden Dombauvereins zu Zum Beginn des nächsten Jahres kam es 15. Januar 1842 zu einer konstituierenden Sitzung des provisorischen der beschloss bis zum 9. Februar jedem Domfreund die Möglichkeit zu geben in die Listen für die Vorstandswahlen einzutragen. Präsident des neuen Zentral-Dombau-Verein zu Köln von e.V. wurde Heinrich von Wittgenstein.

Im Dezember 1851 wurde im Vorstand zum erstenmal der einer Dombau-Lotterie besprochen. Am 8. Februar 1852 wurde das Vorhaben schließlich mit 23 10 Stimmen abgelehnt da befürchtete wurde das Lotterie zu sehr nach unedlen Motiven aussehen würde.

Als am 22. Dezember 1861 Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner starb erschien Domblatt die Vereinszeitschrift des Dombauvereins mit schwarzer der Titelseite eine Ehre die außer Zwirner nur der im selben Jahr zuvor verstorbene Friedrich Wilhelm IV. erhalten hatte.

Am 14. Juni 1864 genehmigte der Vorstand schließlich doch die einer Dombau-Lotterie die der Vorstand als zusätzliche ansah. Am 4. September 1865 fand somit die erste Ziehung der statt. Der Dombauverein brachte nun jährlich zwischen bis 170.000 Taler für den Dombau auf. Jahr 1869 trug der Verein 80% der gesamten

Auf Bitten des Dombauvereins überließ Kaiser Wilhelm I. am 21. März 1872 dem Dombauverein 22 erbeutete französische Kanonen daraus eine Glocke für den Dom zu 1873 kam es zum ersten Gußversuch der Kaiserglocke . Das Ergebnis war nicht befriedigend so im selben Jahr ein zweiter Gußversuch unternommen. der dritte Guß am 3. Oktober 1874 brachte ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Am 14. September 1880 wurde der letzte Stein auf dem des Kölner Doms fertiggestellt. Der Dombauverein hatte 15. August 1880 im Hinblick auf den Tag der am 15. August 1280 als Tag der Vollendungsfeier vorgesehen. Der ließ dieses Datum jedoch verstreichen und ließ per Kabinettsorder den 15. Oktober 1880 den Geburtstag seines Bruders Friedrich Wilhelm als Tag der Vollendungsfeierlichkeiten festlegen.

Das Fest zur Vollendung des Kölner fand somit am 15. Oktober 1880 unter Anwesenheit des Kaiserpaares sowie fast aller deutschen statt nicht anwesend waren der Kölner Erzbischof Paulus Melchers und das Metropolitankapitel.

Im Januar 1902 äußerte Dombaumeister Voigtel vorschnell dass der in den nächsten 100 Jahren keiner Restauration werde und die jährlichen Kosten 13.000 Mark überschreiten werden. Doch bereits am 16. Oktober 1903 legte Dombaumeister Hertel ein Gutachten vor die gefährlichen Witterungsschäden am Kölner Dom hervorhob. kam es dann auch dass am 20. Mai 1906 nach einem Hochamt im Kölner Dom großer schwerer Steinbocken vor das Hauptportal des fiel und die den Dom verlassenden Menschen knapp verfehlte. Nun erst wurde die Öffentlichkeit die Warnungen des Dombaumeisters aufmerksam und erste begannen.

In der Nacht des 31. Mai 1942 wurde der Dom von Brandbomben getroffen. Dombauhütte mit dem dort gelagerten Gründungsbanner des von 1842 brannte bis auf die Grundmauern

Aufgabe

Der Zentral-Dombau-Verein sieht seine Hauptaufgabe in Erhaltung und Förderung des Kölner Doms einer bedeutendsten gothischen Kathedralen der Welt. Der Dombauverein heute neben dem Staat und der Kriche jährigen Kosten des Erhaltung dieses Bauwerks zu Teilen. Der ZDV hat heute über 9.600 aus der ganzen Welt. Jeder natürlichen oder Person steht es heute frei einen Antrag Mitgliedschaft zu stellen. Die jährlichen Kosten der des Kölner Doms beliefen sich in den Jahr auf ungefähr 10.000.000 Euro jährlich. Der zu Köln trägt jährlich fast zwei Drittel Kosten.

Weblinks

  • http://www.zdv.de/ - offizielle Homepage des Zentral-Dombau-Vereins zu von 1842 e.V.



Bücher zum Thema Zentral-Dombau-Verein zu Köln

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/ZDV.html">Zentral-Dombau-Verein zu Köln </a>