Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ursprünglich ist die Zahlentheorie der Bereich der reinen Mathematik der sich mit den Eigenschaften der ganzen Zahlen beschäftigt. Obwohl viele Fragestellungen der Zahlentheorie für Laien leicht verständlich sind ist oftmals Lösung äußerst kompliziert und etliche Probleme sind heute noch ungelöst. Allgemeiner betrachtet die Zahlentheorie Probleme die sich auf natürliche Weise aus Betrachtung der ganzen Zahlen ergeben haben.
Die algebraische Zahlentheorie geht über die ganzen Zahlen hinaus betrachtet den Körper der algebraischen Zahlen das Wurzeln von Polynomen mit rationalen Koeffizienten. Diese enthalten eine den ganzen Zahlen analoge Teilmenge Ring der ganzalgebraischen Zahlen. Etliche vertraute Eigenschaften ganzen Zahlen gelten hier aber nicht mehr die Eindeutigkeit der Primfaktorzerlegung oder die Existenz größten gemeinsamen Teilers).
Oftmals stellt es sich als fruchtbar Fragen modulo aller Primzahlen p zu betrachten. Dieser Vorgang den man Lokalisation nennt führt zu den p-adischen Zahlen .
Die algorithmische Zahlentheorie ist ein Zweig der Zahlentheorie der dem Aufkommen von Computern auf breites Interesse Die algorithmische Zahlentheorie beschäftigt sich damit wie Probleme algorithmisch effizient umgesetzt werden können. Wichtigste sind die Frage ob eine große Zahl prim ist die Faktorisierung großer Zahlen und der eng damit Frage nach einer effizienten Berechnung des diskreten Logarithmus .
Die ersten schriftlichen Nachweise der Zahlentheorie bis ca. 2000 v. Chr. zurück. Die Babylonier kannten in dieser Zeit bereits die kleiner einer Million sowie Quadrate und den Satz des Pythagoras .
Im antiken Griechenland fand die Zahlentheorie zu einer neuen Blüte vor allem durch Leute nämlich Euklid und Diophantus . Ersterer lebte ca. 200 Jahre vor und ist der Verfasser der " Elemente " einem 13-bändigen Werk. Die Bände 7 und 9 beschäftigen sich dabei mit zahlentheoretischen u.a. der Definition der Primzahl einem Verfahren zur Berechnung des größten gemeinsamen Teilers ( Euklidischer Algorithmus ) und einem Satz über die Existenz vieler Primzahlen ( Satz von Euklid ).
Diophantus lebte vermutlich etwa 300 Jahre Christus. Er beschäftigte sich in seinem Werk mit den Lösungsmengen von unterschiedlichen algebraischen Gleichungen . Derartige Gleichungen sind uns heute unter Namen Diophantsche Gleichungen bekannt.