Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 21. Oktober 2014 

Geld


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Geld ist ein in seinem Verbreitungsraum von Gemeinschaft anerkanntes Zahlungsmittel. Ein Zahlungsmittel ist ein der den einstufigen suchintensiven direkten Tausch von Waren und Dienstleistungen in einen Tausch umwandelt.

Allgemeiner definiert man Geld heute über Geldfunktionen : Tausch- und Zahlungsmittel Recheneinheit und Wertaufbewahrungsmittel. was Geldfunktionen ausübt ist Geld .

"Geld" wird vorzugsweise in der Volkswirtschaftslehre behandelt (wie zumeist im Folgenden) jedoch in der Philosophie und Soziologie ("Geldsoziologie").

Inhaltsverzeichnis

Wesen

Banknoten und Münzen müssen durch geeignetes Design beschränkt vorhanden und stellen das Versprechen eines Warengegenwerts dar. entstand mit dem Aufkommen der Arbeitsteilung. Während Geldfunktion früher an wertvolle physische Tauschmittel wie z.B. Goldmünzen gebunden war sind die Träger heute der Regel aus an sich wertlosem Material Papier ). Seinen Wert erhält Geld vor allem das Vertrauen der Menschen in die Reputation der Zentralbank die für den Wert des Geldes und den sie durch die Menge der Geldschöpfung ( Geldmenge ) steuert. Der Gesetzgeber unterstützt das Vertrauen die Funktion einer Währung als gesetzliches Zahlungsmittel der Gesetzgeber bestimmt dass es zur Tilgung und öffentlicher Schulden verwendet werden kann.

Bei einer starken Ausweitung der aktiven z.B. durch Vertrauensverlust der Geldinhaber oder Anwerfen Notenpresse wird diese Funktion allerdings zur Makulatur denn dadurch wird Inflation hervorgerufen.

Im Wesentlichen liegt Geld heute sogar noch in Form elektronischer Daten vor und auf umlauffähig gemachten Schuldverhältnissen. Im internationalen Austausch man unterschiedliches Geld als Währung umtauschbar zum Wechselkurs bei Bareinzahlung jedoch nur zum schlechteren

Eine Sonderform von Geld bilden Komplementärwährungen . Sie stellen eine Ergänzung zum gesetzlichen dar. Ihr Ziel ist es durch eine Umlaufgeschwindigkeit zum gesetzlichen Zahlungsmittel regionale Wirtschaftskreiskäufe zu

Funktion

Dem Geld werden generell drei Funktionen

  • Wertmessfunktion: Geld dient als Maßstab mit verschiedenen Waren und Dienstleistungen verglichen werden können.
  • Tausch- und Zahlungsmittelfunktion: Geld vereinfacht den Tausch Gütern (Tauschmittel) und die Aufnahme und Tilgung Schulden (Zahlungsmittel)
  • Wertaufbewahrungsfunktion: In Geld lässt sich das eines Warengegen werts speichern. In der meistverwendeten Geldform ist zunächst unbeschränkt möglich und legt so die für die Geldmengenvermehrung durch Zins . Diese Eigenschaft ist jedoch problematisch denn kann unkontrollierbare Deflation oder Inflation entstehen.

Geld im eigentlichen Sinne funktioniert (und nur dynamisch als wichtiges Instrument innerhalb einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Dies wird durch die Quantitätsgleichung die besagt dass die gesamte nachfragende Kaufkraft dem Gesamtpreis aller angebotenen Waren und Dienstleistungen

Das Geld kann seine Rolle nur wenn es begehrt ist und in der Gemeinschaft akzeptiert wird. Dies kann entweder durch und Wert des Ausgangsmaterials ( Edelmetalle ) Knappheit der Arbeitszeit für die Herstellung Geldes wegen schwieriger Bearbeitung (Muschelgeld) oder gesellschaftliche mit beschränktem Herstellerkreis (Papiergeld Scheidemünzen) erreicht werden.

Manchmal zum Beispiel in politisch totalitären oder durch großflächig agierende Kartelle in eigentlich angelegten Systemen werden ursprüngliche Funktionen des Geldes und neue geschaffen. Durch Preisbindungen oder Preisabsprachen gleichzeitigem Waren- und Dienstleistungsmangel und fehlender oder Tauschbarkeit gegen Devisen sind Teile der Geldfunktion offiziellen Bar- und Buchgeld teilweise auf informelle (Gutscheine Bevorzugungs- und Tauschsysteme; Subventionierungssysteme) übertragen worden. Banknoten und Buchgeld spielen dann teilweise nur eine ergänzende Rolle und üben gegenüber Wirtschaftsteilnehmern Zugang zu Sondersystemen faktisch mehr oder weniger noch eine Kontroll- Täuschungs- und Verhöhnungsfunktion aus.

Andererseits können ergänzende oder korrigierende Massnahmen Geld- und Wirtschaftsverkehr sinnvoll sein. Dies ist zum Beispiel Not- oder Übergangszeiten der Fall wenn die Geldbeziehungen aufgrund gravierender Ereignisse allein keinen ausreichend Maßstab mehr darstellen oder die Lösung einer erschweren.

Aufgrund der Schlüsselrolle die das Geld ist nicht nur der Erwerb von Geld auch die konkrete Ausgestaltung des Phänomens Geld von Interessen und Gegenstand entsprechender Aktivitäten. Die wirkenden Mechanismen können sehr komplex und die auftretenden Zusammenhänge unter Umständen nur sehr wenigen bekannt und verständlich sein. Die Grenze zwischen und legalen Einflussnahmen besteht hier sicherlich darin es darum geht die wirtschaftlichen Chancen ohnehin Interessengruppen zu vergrößern und Besitzstände gegen Wettbewerb oder ob Ungleichgewichte abgebaut der Wettbewerb gefördert die ursprünglichen Funktionen des Geldes bewahrt und werden sollen.

Geschichtliche Herkunft des Geldes

Ursprünglich wurden Waren direkt gegeneinander eingetauscht (Tauschhandel). Da dies längere Sicht wegen der hohen Suchkosten unpraktisch wurden Waren in andere leichter tauschbare Waren (Warengeld). Das waren z. B. Muscheln Tierfelle bestimmte Steine Salz oder Vieh . (Das lateinische Wort für Geld heißt pecunia "Vermögen an Vieh" von pecus Vieh weil das erste römische Münzgeld Wert eines Rindes verkörpern sollte).

Das deutsche Wort für Geld stammt mittelhochdeutschem Wort Galt und bedeutet "unfruchtbares Vieh".

Später wurde das Warengeld durch Metallgeld Kupfer Silber und Gold ) verdrängt. Es wurde zu Beginn abgewogen in standardisierte Einheiten eingeteilt. Private und auch und Könige prägten Münzen. (siehe: Münzen des Mittelalters ). Die zahlreichen unterschiedlichen Münzsysteme wirkten sich der Zeit nachteilig auf den Handel aus. wurden im England des 17. Jahrhunderts zu Bankiers. Private brachten Gold zur und erhielten dafür eine Quittung die sie zur Bezahlung weitergeben konnten. Die Empfänger konnten entweder wieder in Gold umtauschen oder ihrerseits Später übernahm dann die Bank von England 1694 ) die Herausgabe von diesen Scheinen.

Heutige Geldschöpfung

Prozess der Geldschöpfung

Auf einer theoretischen Ebene kann man unterschiedliche Arten von Geld unterscheiden. Zum einen Zentralbankgeld das von der Zentralbank geschaffen oder vernichtet wird; hierzu zählt das Bargeld. Zum anderen das Geschäftsbankengeld das die privaten Geldinstitute entsteht oder verschwindet.

Geld kann durch das Zusammenspiel von Zentralbank Geschäftsbanken privaten Haushalten und öffentlicher Hand erzeugt werden man hier von der Geldschöpfung . Der häufigste Weg der Geldschöpfung basiert der Gewährung von Krediten .

Die Geschäftsbanken können Geld schöpfen indem ihren Kunden Kredite gewähren. Nach Gewährung des schreibt die Bank dem Kreditnehmer einen entsprechenden auf dessen Girokonto gut und der Kreditnehmer kann dieses an andere Kunden der Bank oder Kunden Banken überweisen ( Girageld ). Durch diesen Vorgang wird Geld geschaffen auf der einen Seite Geld in Umlauf wird auf der anderen Seite aber nur Forderung der Bank gegen den Kreditnehmer ( Schuldtitel ) als Position in der Bilanz der Bank entsteht. Umgekehrt wird bei Rückzahlung des Kredites Geld vernichtet da Geld an die Bank fließt und gegen den verrechnet wird.

Da das neu geschaffene Geld wieder Basis für weitere Geldschöpfung dienen kann gibt theoretisch keine obere Grenze für das von Banken geschaffene Geld. Um diesen Vorgang zu gibt es neben Bilanzvorschriften (keine Überschuldung Eigenkapitaldeckung) Mindestreservepflicht d.h. die Geschäftsbanken müssen für jedes ihrer Kunden einen bestimmten Prozentsatz (z.B. 1 an Zentralbank-Guthaben halten (bei der Zentralbank hinterlegen).

Wenn das Eigenkapital der Bank und Einlagen der Kunden nicht ausreichen um die in dem gewünschten Maße durchzuführen hat die die Möglichkeit sich Geld bei der Zentralbank leihen man spricht von Refinanzierung .

Die Zentralbank kann Geld auch ohne Vergabe von Krediten erzeugen z.B. durch den von Devisen Edelmetallen oder Wertpapieren. Neben diesem hat die Zentralbank weiterhin die Möglichkeit aktiv zu kaufen ( Offenmarktpolitik ) oder Kredite an die Geschäftsbanken zu Die Vergabe von Krediten an die öffentliche ist seit der zweiten Stufe der Europäischen von 1994 verboten d.h. der Staat darf sich Geld bei seiner Notenbank leihen.

Damit der Kunde einer Bank auch des Bankensystems Geschäfte mit dem Geld abwickeln werden von der Zentralbank (Notenbank) Geldscheine gedruckt sich die Geschäftsbanken "ausleihen" (eigentlich Kauf mit können um sie an ihre Kunden auszuzahlen Bargeld ).

Als Bank der Banken übernimmt die auch die Verrechnung von Überweisungen zwischen den über Zentralbank-Konten (Zentralbankgeld ZBG). Die verpfändeten Schuldtitel die eine Geschäftsbank ZBG (Bargeld oder Gutschrift) sind häufig auch durch die Bank selbst andere Banken emittiert worden.

Die Notenbank gibt Geld aber nicht ab. Sie erhebt eine "Nutzungsgebühr" die so Zentralbankzinsen. Betragen die Zentralbankzinsen zum Beispiel 5% Jahr und wird ein Titel verpfändet und die verpfändende Bank dafür 1000€ so muss verpfändende Bank nach einem Jahr 1050€ zurückzahlen. Zentralbankzinsen gibt die Bank natürlich an den weiter und schlägt noch etwas drauf so Risikoprämie Bearbeitungsgebühren Gewinnprämien usw. Am Ende entsteht ein Endkunden- Zins von beispielsweise 8% im Jahr.

Das gesamte Geldsystem läßt sich in einer Bilanz darstellen. Auf der einen Seite das im Umlauf befindliche Geld auf der Seite die dafür aufgenommenen Schulden die Währungs- Goldreserven und die Wertpapiere im Besitz der Jedem Giro-Guthaben und jedem Geldschein steht also eine entsprechende Schuld oder ein anderer Aktivposten der Zentralbank-Bilanz gegenüber.

Der Geldmarkt

Für Geld besteht genauso wie für und Dienstleistungen ein Markt mit Angebot und Nachfrage. Die privaten und Unternehmen fragen Geld als Kreditnehmer nach bieten es gleichzeitig als Sparer an. Das dient als Vermittler zwischen den beiden Gruppen macht den Markt hierdurch effizienter da sich und Kreditnehmer nicht mehr einzeln finden müssen. Dienst lassen sich die Banken mit der zwischen Guthaben- und Kreditzinsen entlohnen. Der Zins der sich an diesem Markt herausbildet von Angebot und Nachfrage bestimmt und stellt Prinzip den Preis des Geldes dar. Wollen Teilnehmer bei einem geringen Geldangebot welches leihen steigt der Zins und der Anreiz für steigt ebenfalls Geld auf dem Markt anzubieten. sinkt der Zins bei geringer Nachfrage und Angebot.

Ein Kreditnehmer erhält Geld mit der den geliehenen Betrag plus Zinsen später zurückzuzahlen. Geld-Leihen also etwas kostet sind Kreditnehmer bestrebt geliehenes Geld ertragbringend zu nutzen (das heißt: für Investitionen oder auch Konsum auszugeben).

Die Zentralbank nimmt auf den Geldmarkt indem sie entweder aktiv das Geldangebot im einer so genannten Offenmarktpolitik beeinflusst oder über Zinssatz für Zentralbankgeld indirekt auf Angebot und einwirkt. Bei der Offenmarktpolitik kauft die Zentralbank und bezahlt diese mit Zentralbankgeld. Dem System so Geld hinzugefügt. Umgekehrt kann sie auch verkaufen und dem System hierdurch Geld entziehen. Zinssatz für Zentralbankgeld bzw. für Einlagen bei Zentralbank beeinflusst den Geldmarkt indirekt weil er für die Geschäftsbanken schafft Kredite zu gewähren Einlagen bei der Zentralbank zu schaffen.

Steuerung der Geldmenge

Unabhängige Zentralbanken das heißt solche die politisch kontrolliert werden verfolgen im Allgemeinen ein und festes Ziel bei der Geldmengensteuerung. Dieses ist häuft die Preisstabilität d. h. die Bekämpfung Inflation . Um die Inflationsrate auf ein volkswirtschaftlich Maß (<= 5%) zu begrenzen versucht die die Geldmenge synchron zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zu so dass das verfügbare Geld dem Wert gehandelten Waren und Dienstleistungen entspricht. In Zeiten Inflationsraten kann die Zentralbank weiterhin versuchen Sekundärziele die Steigerung des gesamtwirtschaftlichen Wachstums zu verfolgen.

Deflation

Wenn die Geldmenge sinkt oder bei Geldmenge die Umlaufgeschwindigkeit des Gelds zurückgeht kann zu einer Periode nachhaltig fallender Preise kommen als Deflation bezeichnet wird. Ein Rückgang der Geldmenge z.B. durch Maßnahmen der Zentralbank ausgelöst werden Die Umlaufgeschwindigkeit kann sinken wenn die privaten und Unternehmen zurückhaltender bezüglich Konsum und Investitionen und Geld eher sparen als ausgeben.

Inflation

Umgekehrt kann es dazu kommen dass Geldmenge übermäßig wächst oder bei konstanter Geldmenge Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zunimmt. Hierdurch kommt es einem Ungleichgewicht zwischen dem verfügbaren Geld und Waren und Dienstleistungen die mit dem Geld werden könnten. Dieses Ungleichgewicht führt zu einem des Preisniveaus das man als Inflation bezeichnet.

Eine Zunahme der Geldmenge kann z.B. die Politik der Zentralbank (vgl. Hyperinflation nach dem ersten Weltkrieg in Deutschland) eine plötzliche Erhöhung der Staatsverschuldung entstehen. Denkbar auch plötzlich veränderte Erwartungen der Verbraucher die einem Abschmelzen der Sparguthaben führen.

Fiat Money

Alle Gelder die so erschaffen werden ist heutzutage praktisch immer der Fall) werden Fiat money genannt. fiat ist das lateinische Wort für Es werde denn dieses Geld kann einfach so werden ohne dass es eine Waren-Deckung hat also im Zweifel das Geld bei der in Waren eintauschen kann. Diese Eigenheit erlaubt Zentralbanken auch sich nicht an die eigenen zu halten also z. B. Schuldtitel zu höheren Wert als dem tatsächlichen als Deckung akzeptieren. Wenn dies der Fall ist ist Geld nicht mehr vollständig durch Forderungen gedeckt also beliebig nach Bedarf erzeugt werden. Es in diesem Fall zum Spielgeld wobei alle denen dies nicht bewusst (in der Regel die normalen Marktteilnehmer insbesondere Verbraucher ) so handeln als wäre es ernst somit den Spielern (in der Regel Regierungen ) das Spielen erst ermöglichen. Aus diesem hat die Geld-Erschaffung heutzutage praktisch immer eine Dimension.

Ist einmal ein Geld erschaffen so Geld-Surrogate erzeugt werden die auf diesem Geld Zählt man diese Geld-Surrogate selbst zu Geld wird von Geldschöpfung gesprochen.

Arten der Geldmenge

Verschiedene Geldmengen werden unterschieden je nach Laufzeit der

Die Geldmenge M0 ist das von Zentralbank geschaffene Geld und besteht aus den Giroguthaben der Banken bei der Zentralbank und im Umlauf befindlichen Münzen und Banknoten. Sie dem direkten Einfluss der Zentralbank. Die Geldmenge umfasst die Gelder die jederzeit als Zahlungsmittel werden können also Bargeld und Sichteinlagen ( M1 ). M2 und M3 umfassen - nach möglichen Definition - zusätzlich innerhalb einer Obergrenze Spareinlagen ( M2 ) oder zusätzlich dazu Termingelder ( M3 ).

Es ist immer noch strittig was als Geld gilt (zur Geldmenge gehört) und nicht. Eine Meinung ist:

Da Kontoüberweisungen nicht diese Allgemeingültigkeit haben sind sie wie andere Geldsurrogate wie Schecks Kreditkarten oder Handels wechsel kein Geld auch wenn sie Geldfunktion können. Alle diese Surrogate sind vom Wert der Kaufkraft des Bargeldes abhängig.

Verwendung des Geldes

Hat jemand Geld so kann er Wesentlichen folgendes damit machen:

  1. Das Geld kann ausgegeben werden ( Konsum (Volkswirtschaft) )
  2. Das Geld kann investiert werden ( Investition )
  3. Das Geld kann in eine andere getauscht werden (Umtausch)
  4. Das Geld kann einfach behalten werden
  5. Das Geld kann vernichtet werden (absichtlich versehentlich zum Beispiel nach Währungsreform)

Die Summe des umlaufenden Geldes spiegelt Verteilung des Sozialprodukts : Die Menge Geld die jemand besitzt dem Sozialprodukt das er bekommen könnte wenn das Geld ausgeben würde.

Karl Marx hat Geld in seiner Funktion als Kapital beschrieben es ist für ihn ein gesellschaftliches Verhältnis.

Missbrauch des Geldes

Legenden zum Geld

Geldschöpfung

In Mythen und Märchen spielt das durchaus eine Rolle. Die antike Sagem dass kleinasiatische König Midas sich unkluger Weise von den Göttern habe alles was er berühre müsse zu werden und der deshalb zu verhungern und verdursten drohte ist wahrscheinlich ein Echo der dass das Münzgeld historisch zuerst in Lydien geprägt worden ist.

Geldzerstörung

Die vielfach geäußerte Behauptung Geld sei öffentliches Gut und die Zerstörung des Geldes somit strafbar ist falsch. Es greift hier der Paragraph 903 der bürgerlichen Gesetzbuches wonach Eigentümer mit seinen Sachen grundsätzlich nach Belieben darf. Allerdings leistet die Bundesbank für absichtlich Geldscheine keinen Ersatz.

Volkstümliche Bezeichnungen

Auf Grund der Bedeutung des Geldes der weiten Verbreitung gibt es zahlreiche Bezeichnungen Redewendungen für Geld. Einige davon sind:

  • Asche Eier Kohle Koks ( Kohle wurde nach dem zweiten Weltkrieg als verwendet)
  • Mammon Moneten (vgl. engl. en:money )
  • Zaster (Zigeunersprache)
  • Penunzen (poln.); vgl. Pekunia
  • Kröten Mäuse Mücken
  • Riesen (Tausender) Blaue (Hunderter) Scheine Lappen (Papiergeld)
  • Kies Schotter Steine
  • Kikerlinge Klötze Knete Moos Ocken Öcken Piepen Pinke Pinkepinke Pulver Schabangas Schnee Sickel Taler
  • Falschgeld: Blüte "falscher Fuffziger" (in der Regel für Personen)

Geld in Philosophie und Soziologie

Etliche 'Klassiker' dieser Fächer (so Georg Simmel und Alfred Sohn-Rethel ) haben hier bedeutende Beiträge vorgelegt. Beachtenswert die wissenssoziologische Analyse Sohn-Rethels dass die abstrakte Wertform das Geld seit seiner Einführung als Münzgeld Lydien des 7. vorchristlichen Jahrhunderts verkörperte auch Abstraktionen in anderen Bereichen (so in der ionischen Naturphilosophie ) angebahnt habe.

Zitat

"Geld ist der sechste Sinn. Der Mensch ihn haben; denn ohne ihn kann er anderen fünf nicht voll ausnützen." (William Somerset Maugham)

Siehe auch: Kredit Geldanlage Falschgeld Hedgegeschäft Deutsches Geld Darlehnskassenschein

Weblinks

Literatur

  • Ottmar Issing: "Einführung in die Geldtheorie" Vahlen München 2003

  • Egon Görgens Karlheinz Ruckriegel Franz Seitz: Geldpolitik" Verlag Lucius & Lucius Stuttgart 2003

  • Wolfgang Weimer: "Geschichte des Geldes" Suhrkamp 1994

  • Helmut Creutz: "Das Geldsyndrom" Wirtschaftsverlag Langen München 1993



Bücher zum Thema Geld

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Zahlungsmittel.html">Geld </a>