Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Riemengetriebe im klassischen Sinn des Maschinenbaus nutzen Riemenarten zur Kraftübertragung .
Man unterscheidet im wesentlichen Flach- Keil- Zahnriemen. Daneben gibt es auch Mischformen sowie Riemenarten (z.B. Gummiringe).
Diese waren ursprünglich aus Leder geschnittene Streifen die an den Enden verschraubt wurden. Lederriemen werden heute praktisch nicht verwendet. Sie haben jedoch gute Reibwerte.
Heute werden die Riemen meist aus Textilien hergestellt und an den Enden entweder verschweißt oder vernäht. Die Flachriemen nutzen die Haftreibung auf den Riemenscheiben aus. Als so Transmission stellen sie eine der einfachsten Formen Getriebes dar. Sie haben den Vorteil gegenüber dass sie auf flachen Riemenscheiben seitlich verschoben können. So können sie von einer auf Welle befestigten Scheibe auf eine daneben befindliche Scheibe verschoben werden und stellen dadurch eine Kupplung dar. Durch die kleine Materialstärke sind biegsamer und der Scheibendurchmesser kann kleiner als Keilriemen sein.
Um zu verhindern dass der Riemen den Scheiben lauft sind diese ballig ausgeführt: Riemen zentriert sich automatisch.
Da die Reibung in einer keilförmigen Rille wesentlich höher als bei einer flachen Auflage entstanden die Keilriemen . Diese bestehen aus Gummi mit einer oder Stahlseileinlage und werden endlos gefertigt. Sie bei gleichen Platzbedarf wesentlich größere Drehmomente als Flachriemen übertragen. Durch die höhere sind die Kräfte auf die Lager wesentlich geringer.
Man kann auch mehrere Keilriemen nebeneinander Bei Antrieben mit mehreren parallelen Keilriemen ist der Ausdehnung jedoch wichtig daß alle Riemen getauscht werden sollen.
Der Keilriemen ist wohl der bekannteste der Antriebsriemen. Er findet in Kraftfahrzeugen Verwendung um die Lichtmaschine häufig auch den Ventilator und die oder die Hydraulikpumpe für die Servolenkung anzutreiben . Aber ebenso findet er im Haushalt in Waschmaschinen zum Drehen der Trommel verwendet.
Normalerweise werden Keilriemen auf Riemenscheiben mit fixen Durchmesser verwendet. Man kann jedoch auch konische Scheiben weiter zusammen oder auseinder schieben dass der Riemen weiter innen oder außen Es entsteht so ein verstellbares Getriebe . Eine dieser Bauformen die sich selbst selbst nachstellt ist auch unter der Bezeichnung Variomatic bekannt und wird bei Motorrollern eingesetzt..
Während Flachriemen nicht genormt sind sind Keilriemen weitgehend standardisiert sodass sie Herstellerneutral verwendet und getauscht werden können.
Da der Keilriemen relativ hoch (dick) kommt es bei der Umlenkung zu einer innen und somit zur Erwärmung. Man kann Keilriemen nun zahnen um kleine Scheibendurchmesser zu oder die Verluste zu verringern. Jedoch ist ein gezahnter Keilriemen immer noch ein Keilriemen er kraftschlüssig durch die Keilwirkung an den Flanken
Der Keilrippenriemen ist eine Mischform aus Flachriemen und Der Riemen besitzt Rippen die in Längsrichtung Die Riemenscheibe weist entprechende Rillen auf.
Eine Sonderform des Riemens der für formschlüssige Kraftübertragung sorgt ist der Zahnriemen (auch Synchronriemen ). Dabei sind auf der Innenseite des ähnlich einer Kette Zähne aus Gummi (Neopren) oder Kunststoff angeordnet die in ein spezielles Zahnrad eingreifen.
Vorteil bei dieser Form ist dass Umschlingungswinkel des Riemens auf dem Zahnrad nicht so groß sein muss wie den Keil- oder Flachriemen und dass diese der Kraftübertragung keinen Schlupf aufweist. Eine typische Anwendung für Gummiriemen der Antrieb der Nockenwelle von der Kurbelwelle in Kolbenmotoren bzw. für Kunststoffriemen ist der Antrieb Positioniersystemen (über Servomotoren) wie z.B. Verpackungsmaschinen oder
Durch die Möglichkeit von hohen Drehzahlen seiner Laufruhe und nicht zuletzt durch Preis ist der Zahnriemen zu einer großen der Antriebsketten geworden.
Keilflach-/Zahnflachriemen sind eine Mischform aus Keil- bzw. und Flachriemen. Die Kraftübertragung funktioniert bei kleinen wie ein Keil- bzw. Zahnriemen bei großen wie bei Flachriemen.
Für kleine Kräfte kann man auch verwenden. Früher aus Lederstreifen hergestellt (z.B. bei Nähmaschinen ) verwendet man heute runde Kunststoffriemen . Sie haben den Vorteil dass sie flexibel anwendbar sind. Heute werden sie bei Textilmaschinen verwendet. Sie vertragen hohe Geschwindigkeiten haben ähnlich hohe Reibung wie Keilriemen sind aber zu kreuzen. Die Riemenscheiben müssen nicht unbedingt