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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 24. Oktober 2014 

Zauche


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Die Zauche ist ein dünnbesiedeltes Landschaftsgebiet in Brandenburg und eines der historischen Kerngebiete der Mark Brandenburg .

Zauche bei Beelitz

Die Zauche wird nördlich begrenzt durch Havelland westlich durch den Fläming südwestlich durch das Baruther Urstromtal und durch die Nuthe-Nieplitz Niederung . Bekanntere Orte in der Zauche sind Zentrum Lehnin und am östlichen Rand die Spargelstadt Beelitz .

Der Name Zauche kommt aus dem Slawischen und bedeutet so viel wie trockenes Land . Die Sand- und Heideflächen ( Beelitzer Sander ) bilden den idealen Boden für die Spargel -Zucht die Feuchtgebiete am Rand der Zauche für die nötige Wasserzufuhr. Neben den Trockenflächen größere Kiefernwälder das Landschaftsbild.

"Beelitzer Sander" mit Spargel

Um 1100 bildeten die Zauche und das Havelland Gebiet des slawischen Stammes der Heveller. Im 1127 kam der christianisierte Hevellerfürst Pribislaw-Heinrich an Macht der recht enge Kontakte zum späteren der Mark Brandenburg zum Askanier Albrecht dem Bären unterhielt. Als Pate schenkte er Albrechts Sohn Otto zur Taufe die Zauche. Selbst vererbte er ferner die Macht in der mit seinem Tode im Jahre 1150 an Albrecht den Bären der nach Auseinandersetzungen am 11. Juni 1157 endgültig die Mark gründen konnte und Markgraf von Brandenburg wurde. Neben älteren Teilen dem askanischen Streubesitz umfasste diese erste Mark lediglich das Havelland und die Zauche.




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