Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Wegen wiederholtem Vandalismus ist dieser Artikel geschützt. bitte auf die Diskussionsseite stellen einer der kümmert sich dann um den Einbau. Die Zaza sind eine Volksgruppe in Ost anatolien und werden auch Dimili genannt. Sie sprechen eine iranische Sprache die meist Zazaki genannt wird. Die Behauptung der türkischen dass Zaza ein Dialekt der Türkischen sei entbehrt sprachwissenschaftlich jeglicher Grundlage da das Türkische zur der Turksprachen gehört das Zazaki dagegen eine indogermanische Sprache des iranischen Zweigs ist. Ob Zazaki Dialekt des Kurdischen oder als eigenständige Sprache anzusehen ist ebenso umstritten wie die Frage ob die als Teil der kurdischen Kultur und des ohnehin sehr heterogenen - kurdischen Volkes anzusehen
Bei dieser Kontroverse neigen für gewöhnlich alewitischen Zaza eher dazu ihre Sprache und Volk als eigenständig anzusehen die sunnitischen Zazas dagegen eher dazu sich als des kurdischen Volkes und ihrer Sprache zu betrachten. Siehe hierzu auch: Dachsprache .
In ihrer Sprache trifft man sehr die Aussprache von 'z' was im Deutschen in 'Sonne' entspricht. Daher wurden sie auch Stotterer verspottet und vermutlich auch von Türken Zaza genannt.
Zazaki wird in Ostanatolien (teilweise wird Gebiet als Kurdistan bezeichnet) zwischen den Quellflüssen des Euphrat und Tigris beheimatete Sprache . Die Zahl der Zazaki-Sprecher ist nicht bekannt wird auf etwas zwei bis drei geschätzt.
Der berühmte Turkologe Ziya Gökalp der ein Zaza war schrieb in seinem seiner "Diese (Zazas) nennen sich Kirt. Sie nennen kurmanci sprechende Kurden kürdasi oder kırdasi. Die Türken haben den Namen Kurde für Gurmançs benutzt. Wenn man sagen will "ist dieser Kurde oder Zaza" meint man mit Kurde Gurmançs (kurmanc). Den Namen Zaza haben den wiederum die Türken gegeben. Das Wort Zaza weder von Zazaki-Sprechern noch von Gurmanç-Sprechern benutzt." (1910 Kürt Aşiretleri hakkında Sosyolojik Tetkikler Ziya
Zazaki wird in Provinzen wie Dersim (Dêsim) Erzincan (Erzingan) Bingöl (Çewlig) West- Sivas (Sêvaz/Qoçgiri) Süd-Erzurum (Xinis) Varto (Gimgim) Elazýð Diyarbakýr(Amed) Siverek (Sêwereg) Adýyaman (Semsur) sowie teilweise ein paar Dörfern von Malatya (Pötürge und Motki Sarýz (Kayseri) Aksaray und in Diaspora-Gemeinden türkischen Metropolen wie Istanbul Ankara Izmir oder Mersin gesprochen. Auch in Europa anderen Ländern (Amerika Australien etc.) ist durch forcierte Migrationspolitik des türkischen Staates eine Diaspora-Gemeinde In Deutschland leben schätzungsweise 150.000-200.000 Sprecher des Die Zazas teilen sich etwa um die auf in alewitische und sunnitische Moslems. Die befinden sich im nördlichen Teil des Kurden-Gebietes Xinis Erzingan). Die sunnitischen dagegen leben in Çewlig Amed Semsur und Motki.
In lateinischer Schrift wurden Texte in erst in der Diaspora nach spärlichen Erscheinungen der 1980er Jahre in Schweden Frankreich und Deutschland in Kulturzeitschriften verschriftlicht. Das literarische Werk ist die religiöse Schrift Mewlýd aus dem Jahr 1898 von Ehmedê Xasi. Dieses Werk wurde 1899 mit im arabischen 1984 im lateinischen Alphabet veröffentlicht. Ein weiteres ist Biyîşê Pêxemberî (Mewlûda Nebî) aus dem 1903 von Usman Efendîyo Babij. Dieses Buch 1933 in Damaskus im arabischen Alphabet veröffentlicht.
Die Zazas sind im schwer zugänglichen Anatoliens beheimatet und leben von Ackerbau und Die Lebensbasis der Zaza und Assyrer wurde auch in den letzten Jahren den Krieg der kurdischen Freiheitsbewegung und des Militärs aufgrund der Dorfräumungen stark beschädigt oder völlig zerstört so dass heute viele Dörfer stehen oder nur von alten Leuten bewohnt oder viele vorerst nur den Sommer im verbringen In den Metropolen herrschen für diese schwierige Lebensumstände. In der erzwungenen Diaspora wird Assimilationsprozess mit dem Verlust der Muttersprache beschleunigt.
Im 20. Jahrhundert waren die Zazas oftmals Verfolgungen ausgesetzt dass viele von ihnen ihre angestammte Heimat oder verlassen mussten.