Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Interlace


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Interlace auch Zeilensprungverfahren genannt ist eine Darstellungsmethode für Fernsehgeräte Computerbildschirme. Dabei wird das Bild in 2 Halbbilder zerlegt die nacheinander dargestellt werden. Beim Bildaufbau wird jeweils eine Zeile übersprungen daher Name. Die übersprungenen Zeilen werden beim nächsten dargestellt.

Der Vorteil des Verfahrens besteht in Verdopplung der Auflösung bei gleicher Bildwiederholfrequenz. Der ist ein erhöhtes Flimmern des Bildes bei waagerechten Linien und anderen feinen Strukturen sowie Zerbröseln bewegter Objekte. Daher wird Interlace in Computertechnik kaum noch verwendet. Die seit Jahrzehnten veränderten Fernsehnormen verwenden das Verfahren jedoch weiterhin.

Camera Mode und Film Mode

In der Fernsehtechnik gibt es grundsätzlich Interlace-Typen: Camera Mode und Film Mode . Herkömmliche Fernsehkameras erzeugen dabei gewöhnlich Camera-Mode-Signal; die Kinofilme scannen erzeugen hingegen Film-Mode-Signal daher Bezeichnungen. Diese Unterscheidung ist herkömmlichen Fernsehern zwar jedoch interessant für solche die einen Zwischenspeicher (z.B. Framegrabber-Karten und 100-Hertz-Fernseher). PALplus enthält daher z.B. ein Flag das in welchem Modus gerade gesendet wird.

Im Film Mode lassen sich je Halbbilder durch Zwischenspeichern des Signals und Umsortieren Zeilen nahtlos zu einem Vollbild zusammenfügen. Ein Kinofilm wird somit bei PAL mit 25 Vollbildern gezeigt.

Im Camera Mode sind beide Halbbilder gescannt. Würde man sie auf die selbe zusammenfügen käme es in bewegten Bereichen des zu einem unschön ineinander verkämmten Doppelbild zweitens die Bewegungen nicht mehr so flüssig. Es daher hier sinn alle Halbbilder als Vollbilder betrachten in denen jedoch Zeilen fehlen. Das dieser fehlenden Zeilen nennt sich De-Interlacing . Im einfachsten Verfahren werden dabei die benachbarten Zeilen gemischt was jedoch zu Unschärfe und das Flimmern feiner Strukturen nicht reduziert. Übernehmen der Zeile aus dem letzten Halbbild zwar scharf und flimmert nicht führt jedoch Kammeffekt an bewegten Stellen. Einen optimalen Algorithmus finden ist also nicht ganz trivial.

Einige der so genannten "100-Hertz-Fernseher" deren es ist das Flimmern zu reduzieren indem das Fernsehbild durch Zwischenspeichern und schnellerem mehrfachem öfter anzeigen können auch Bilder deinterlacen. Es aber leider auch viele solcher Fernseher die nicht in der Lage sind.


Als Interlace bzw. Interlacing bezeichnet man auch ein Speicherverfahren für bei dem das Bild in mehreren (meist Schichten abgespeichert wird. Dies ermöglicht einen scheinbar Bildaufbau wenn die Grafik aus dem Internet wird. Da der Benutzer einen schnelleren Überblick kann er die Übertragung gegebenfalls abbrechen.




Bücher zum Thema Interlace

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Zeilensprungverfahren.html">Interlace </a>