Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Zellkern (lat. Nucleus auch Nukleus ) bezeichnet man einen im Zell- oder Cytoplasma gelegenen meist rundlich geformten Bestandteil der eukaryotischen Zelle . Vom Zellplasma ist er durch eine die Kernhülle abgegrenzt. In ihm liegt das Erbgut der Zelle in Form von Desoxyribonukleinsäure (DNA) vor. Der Zellkern kann als Steuerzentrum Zelle verstanden werden.
Wichtige Vorgänge die innerhalb des Zellkerns sind Replikation (die Duplizierung des in Form DNA vorliegenden genetischen Materials) und Transkription (das Erstellen einer mRNA -Kopie eines gegebenen DNA -Abschnitts der oft aber nicht immer einem Gen entspricht).
Bei der Mitose einer bei vielen Arten auftretenden Form Kernteilung verschwindet der Zellkern zeitweilig weil die für die Zeit des Teilungsvorgangs aufgelöst wird. dem Chromatin entsteht eine charakteristische Zahl kompakter Chromosomen mit deren Hilfe die DNA besser die Tochterzellen verteilt werden kann. Nach der bilden sich die Kernhüllen um die Kerne Tochterzellen wieder aus und die Chromosomen werden zum Chromatin.
Die evolutionäre Herkunft des Zellkerns ist unbekannt. Oft aber Merkmale wie die Doppelmembram als Hinweise einen endosymbiotischen Ursprung angeführt.