Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Bei den Zentralen Grenzwertsätzen handelt es sich um eine Familie schwachen Konvergenzaussagen aus der Wahrscheinlichkeitstheorie . Allen gemeinsam ist die Aussage dass (normierte) Summe einer großen Zahl von unabhängigen identisch verteilten Zufallsvariablen annähernd (standard)normalverteilt ist. Dies erklärt auch die Sonderstellung Normalverteilung.
Die wichtigste und bekannteste Aussage wird einfach als Der Zentrale Grenzwertsatz bezeichnet und befasst sich mit unabhängigen verteilten Zufallsvariablen deren Erwartungswert und Varianz endlich sind.
Es existieren verschiedene Verallgemeinerungen für die identische Verteilung keine notwendige Voraussetzung ist. Stattdessen dann eine andere Voraussetzung gefordert die sicherstellt keine der Variablen zu großen Einfluss auf Ergebnis erhält. Beispiele sind die Lindeberg-Bedingung sowie die Lyapunov-Bedingung . Darüber hinausgehende Verallgemeinerungen gestatten sogar "schwache" der Zufallsvariablen.
Betrachten wir nun die n-te Teilsumme Zufallsvariablen <math>S_n = X_1 + X_2 + + X_n</math>. Der Erwartungswert von S n ist n μ und die Standardabweichung ist σ n ½ .
Die Verteilung von S n geht dann - gewissermaßen - für n gegen ∞ gegen die Normalverteilung N( n μ σ 2 n ).
Nun ist eine Verteilung mit unendlicher und möglicherweise ebenso unendlichem Erwartungswert nicht unbedingt von Interesse weshalb es sich hier anbietet Zufallsvariablen bzw. deren Summe zu normieren. Dazu wir
<math>Z_n = \frac{S_n - n \mu}{\sigma \sqrt{n}}</math>
Existiert das dritte zentrierte Moment E(( X 1 -μ) 3 ) und ist endlich dann ist diese sogar gleichmäßig und die Konvergenzgeschwindigkeit ist wenigstens der Ordnung 1/ n ½ (Satz von Berry-Esséen).