Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel behandelt das chemische Element Zink. das gleichnamige Musikinstrument siehe Zink (Musik) .
Zink ist ein chemisches Element . Es ist ein bläulich-weißes Metall und wird u.a. zum Verzinken von und Stahlteilen sowie für Regenrinnen verwendet. Bekannteste Legierung ist Messing (30%-50% Zink Rest Kupfer). Der Name kommt von Zinke Zind = Zahn Zacke Zink zackenförmig erstarrt.
In der Regel liegt Zink in Verbindungen in der Oxidationsstufe +II vor in den Salzen liegt als Zn 2+ vor. Mehrere Salze binden Kristallwasser.
Chemisch zählt Zink zu den weniger Metallen. Dies kann beispielsweise dafür ausgenutzt werden Metalle aus ihren Salzen durch Reduktion elementar abzuscheiden:
CuCl 2 · 2 H 2 O + Zn ==> Cu + ZnCl 2 + 2 H 2 O
Dabei gibt Zn zwei Elektronen ab wird zu Zn 2+ oxidiert ( Redoxpotential -0 763 Volt). Cu 2+ nimmt diese Elektronen auf und wird elementarem Kupfer (Cu) reduziert.
Zink wird häufig zur Produktion von Metallgegenständen verwendet da der Zinkdruckguß die schnelle Fertigung von großen Stückzahlen unterschiedlichsten Produkte erlaubt. Das Spektrum der Anwendungen von der KFZ - Industrie dem Maschinen- Apparatebau der Feingeräte- und Elektrotechnik bis hin Gebrauchsgegenständen.
Der unedle Charakter des Zinks wird beim Rostschutz durch Verzinken ausgenutzt. Der Zinküberzug mit dem Eisen ein elektrochemisches Lokalelement. Da Zink ein niedrigeres Redoxpotential Eisen hat wird es unter oxidierenden Bedingungen O 2 und H 2 O) leichter oxidiert als Eisen. Bei diesem wird das Zink langsam zu Zn 2+ -Ionen oxidiert und damit verbraucht. Für die ist es nicht nötig dass das gesamte verzinkt ist. Es reicht eine so genannte Opferanode die allerdings regelmäßig ausgetauscht werden muss.
Aufgrund des niedrigen Redoxpotentials und der Formbarkeit wird Zink auch als negative Elektrode galvanischen Zellen beispielsweise der Zink-Kohle-Monozelle eingesetzt aus denen Trockenbatterien aufgebaut sind.