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Minze



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Minze
Systematik
Klasse : Zweikeimblättrige (Magnoliopsida)
Unterklasse : Lippenblütlerähnliche (Lamiidae)
Überordnung : Lamianae
Ordnung : Lamiales
Familie : Lippenblütengewächse (Lamiaceae)
Gattung : Minze ( Mentha )
Minze ( Mentha ) eine Gattung aus der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae) ist eine ausdauernde aromatische meist Krautpflanze mit kriechender Wurzel gegenständigen meist gesägten Blättern und kleinen meist vielblütigen Scheinwirteln bald unterbrochene Ähren mit Tragblättern bald dichte Ähren mit kleinen Hochblättern Blüten.

Die Arten dieser bevorzugt gemäßigte Klimate Gattung sind schwer zu umgrenzen und bilden leicht Bastarde die sich durch Ausläufer vermehren bisweilen die Stammarten verdrängen.

Als Gewürz relevante Minzarten tragen oft Namen die die Geschmacksähnlichkeit mit anderen Pflanzen hinweisen:

Die Minze wird schon sehr lange Gärten angebaut. 812 schrieb Karl der Große breits drei Minzearten für den Anbau Gärten in seinem Reich vor (siehe Karlsgarten ):

  • Wasserminze ( Mentha aquatica )
  • Ähren-Minze ( Mentha spicata )
  • Roß-Minze ( Mentha longifolia )
  • Katzenminze ( Nepeta cataria ) die allerdings nicht zur Gattung der gehört.

Weitere Minze-Arten sind beispielsweise:

  • Ackerminze (Mentha arcensis)
  • Poleiminze (Mentha pulegium)

Die Pfefferminze

Die Pfefferminze ( M. piperita ) mit einjährigen krautartigen 50-100 cm hohen gestielten eilänglichen spitzen gesägten kahlen Blättern endständigem der Basis unterbrochenem Blüten schwarz und bläulichlila Blüten wächst wild in England vielleicht auch Süddeutschland wird vielfach kultiviert besonders bei Milcham Surrey in Michigan und New York . Die Blätter riechen stark eigentümlich flüchtig schmecken angenehm gewürzhaft anfangs erwärmend dann auffallend sie enthalten als wesentlichen Bestandteil ätherisches Pfefferminzöl sind offizinell und werden besonders als Teeaufguss bei Kardialgie und Kolik äußerlich zu aromatischen Kräutern Umschlägen und benutzt.

Die Mentha-Arten von denen viele bei wild vorkommen zeigen sich in Behaarung Blattform Blütenstand besonders im kultivierten Zustand höchst veränderlich bei einigen werden die Blätter in der blasig runzelig am Rand wellig.

So entsteht die Krauseminze deren Geschmack angenehm nicht kühlend ist. Die offizinelle Krauseminze eine Varietät von M. piperita nach anderen von M. aquatica sie treibt einjährige krautige Stängel hat kurzgestielte oder sitzende rundlich eiförmige gesägte Blätter auf den Blattnerven am Stängel und zu endstäudigen Kopsen vereinigte Blütenquirle mit Blüten. Sie wird besonders in der Schweiz Norddeutschland und Skandinavien kultiviert wurde schon im Jahrhundert benutzt ist aber seit Ende des Jahrhunderts durch die Pfefferminze stark zurückgedrängt worden. Süddeutschland findet sich als Krauseminze mehr eine von M. sylvestris in den mittel- und niederrheinischen Ländern in England eine Varietät von M. viridis .

Welche Art die Griechen unter Minthe die Römer unter Menta oder Mentha verstanden lässt sich nicht ermitteln.

Weblinks

Siehe auch: Liste der Küchenkräuter und Gewürze



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