Zitronensäure bildet im wasserfreien Zustand rhombische die leicht sauer schmecken. In geringen Mengen fördert Zitronensäure das Knochenwachstum wirkt in größeren Mengen jedoch toxisch.
Zitronensäure wird aufgrund ihrer drei Carboxylgruppen (-COOH) zu den organischen Tricarbonsäuren (siehe Carbonsäure ) gezählt. Zudem weist die Hydroxylgruppe (-OH) an Position 3 des Kohlenstoffrückrades als Hydroxycarbonsäure aus. Das Molekül weist keine Chiralität auf.
Nach dem ursprünglichen Verfahren wurde Zitronensäure Zitrusfrüchten gewonnen: Zitronensaft wird mit konzentrierter Ammoniaklösung und filtriert. Das lösliche Ammoniumcitrat wird mittels Fällungsreaktion mit Calciumchlorid in unlösliches Calciumcitrat umgewandelt. Die Lösung erneut filtriert und der Filterkuchen in 25%-iger Schwefelsäure gelöst. Nach der anschließenden Filtration wird eine Zitronensäurelösung gewonnen. Als Nebenprodukt Gips . Die reine Zitronensäure erhält man durch Kristallisation .
Zitronensäure wird heutzutage industriell aus dem Pilz Aspergillus niger gewonnen der bei niedrigen pH-Werten Zitronensäure ausscheidet da sein Citratzyklus gestört
Die gelöste Säure und ihre Salze kalklösend und werden in ökologisch akzeptablen Reinigungsmitteln Kalk wird dabei nicht nur durch die Wirkung sondern auch durch Bildung eines Komplexes gelöst so dass Zitronensäure besonders gut wirkt. Im Gegensatz zum beißenden Geruch der für diesen Zweck verwendeten Essigsäure entsteht keine Geruchsbelästigung.