| Basisdaten |
| Kanton : | Aargau |
| Bezirk : | Zofingen |
| Fläche: | 11.07 km² |
| Koordinaten: | 47° 17' n. Br. 7° 56' L. |
| Höhe: | 439 m ü. d. M. |
| Einwohner: | 10092 (2004) |
| dazu gehört auch der Ortsteil: | Mühletal |
Flughafen: Distanz. | Basel 58 km |
| Stadtamman | Urs Locher ( FDP ) |
| Website: | www.zofingen.ch |
Zofingen liegt im äußersten Westen des Aargau im Wiggertal.
Zofingen ist eine Industrie- und Dienstleistungsstadt. Firmen sind:
- Die Chemikalienfabrik Siegfried
- Der Ringier Verlag der größte Verlag der
Zofingen wurde 1201 von den Grafen von Frohburg gegründet ihr Territorium gegen Ende des 12. Jahrhunderts südlich und nördlich des oberen und Hauensteins mit acht Stadtgründungen zu sichern begannen. Steinwerkzeuge lassen auf eine Besiedlung durch Jägerstämme im Neolithikum schliessen. Im dritten vorchristlichen Jahrhundert nahmen Helvetier vom Lande Besitz. Die Überreste eines römischen Gutshofes aus der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts die 1826 entdeckt und deren Mosaikböden wurden zeugen von der spätern Herrschaft der
Ab dem 5. Jahrhundert wurde Zofingen der kirchliche Mittelpunkt einer Mark. Archäologische Grabungen unter der Stiftskirche St. Mauritius (heutige Stadtkirche aus dem späten 12. förderten 1979/80 zwei Steinkistengräber von Adeligen mit prachtvollen goldenen Beigaben aus der des 7. Jahrhundert zutage. Am gleichen Ort müssen - ausgegrabene Mauerzüge zeigten - mindestens drei Vorgängerkirchen heutigen Stadtkirche gestanden haben.
Der am Handelsweg von Basel nach Luzern gelegene Ort wurde mit Mauern und geschützt und zu einem Markt- und Verwaltungszentrum Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde die heutige Zofinger Stadtkirche in Chorherrenstift umgewandelt; Stift und Dorf wurden zur mit Markt- und Münzrecht erhoben. Die spätere von Herzog Rudolf IV. von Österreich weist mit Marktrecht Münzrecht und Blutbann aus. 1299 musste Graf Ludwig V. von Frohburg an die Habsburger verkaufen. Die Stadt hielt hierauf treu Hause Habsburg so beim [[Guglereinfall] und auch 9. Juli 1386 als in der Schlacht bei Sempach Alt-Schultheiss Niklaus Thut und zwölf Bürger Herzog Leopold III. fielen. Sterbend rettete Thut Zofinger Fähnlein; dieses wurde bei der Aufbahrung Leiche in der heimatlichen Kirche bei ihm Niklaus Thut wurde so zum Stadthelden (heute Standbild auf dem gleichnamigen Brunnen und Platz der Altstadt).
Handwerk und Gewerbe gediehen; die Wigger dicht an der westlichen Stadtmauer vorbei; Flösser Fischer hatten reiche Beschäftigung. Die ersten Zünfte 1393 wurde die Unterstadt durch einen Brand 1396 legte ein weiterer Brand fast die Stadt in Schutt und Asche. Beim Übergang Bern 1415 - nach der Niederlage der Herzöge Österreich und einer Intervention von Kaiser Sigismund bei den Bernern - konnte sich seine von den Habsburgern verbriefte Autonomie bewahren. 1430 existierten bereits die Schneider- Schützen- Ackerleute- Metzgernzunft. Zinngiesser Glockengiesser und Glasmaler freuten sich guten Rufes. Der Markt die Mauritiusmesse lockte und Händler selbst aus Frankfurt am Main dem Wallis und dem "Frankenrych" an.
1528 beschloss der Rat von Bern die der Reformation . Das Chorherrenstift fiel der Säkularisation zum Die bernische Herrschaft erlosch 1798 mit der Bildung des helvetischen Kantons 1803 kam Zofingen endlich zum heutigen Kanton.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts blühten Handel und Gewerbe; die Ringmauern die Stadt ein und an den Toren sich der Verkehr. Ab 1820 wurden deshalb Ringmauern abgerissen und die Gräben eingeebnet.
Das heutige Zofinger Wappen findet man Siegel an Urkunden seit 1387 . Mit den vier Querbalken (rot weiss weiss) ist das Zofinger Wappen vom österreichischen abgeleitet welches bekanntlich drei Querbalken (rot weiss hat.
Warum die Ähnlichkeit mit dem österreichischen Zwischen 1296 und 1299 verkauften die Grafen Frohburg - die Zofinger Stadtgründer - die an die Herzöge von Österreich welche schliesslich Herrschaft 1415 an Bern verloren. Deshalb ist Zofinger Wappen während der Habsburgerzeit auf Siegeln finden.
Die farbigen Zofinger Stadtwappen tauchen erst 15. Jahrhundert auf. Die älteste farbige Darstellung Zofinger Banners findet sich in der Berner von Benedicht Tschachtlan von 1470.
- Gut erhaltene Altstadt
- Pulverturm aus dem 14. Jahrhundert
- Museum Zofingen (Historische und Naturhistorische Abteilung)
siehe auch: Zofingen (Bezirk)