Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Zollunion bezeichnet man einen Zusammenschluss von Staaten ein gemeinsames Zollgebiet bilden.
Neben der Abschaffung von Binnenzöllen und anderen Handelsbeschränkungen ist die Zollunion -- anders als reine Freihandelszone -- dadurch gekennzeichnet dass die Mitgliedsstaaten gemeinsamen Zolltarif gegenüber Drittländern anwenden. Dadurch müssen bei einem Verbringen von einem Mitgliedsstaat in anderen Waren nicht mehr verzollt werden.
Die Bildung von Zollunionen ist mit und handelsumlenkenden Effekten verbunden. Handelsschaffung entsteht dadurch dass durch den Wegfall Zöllen sich ausländische Waren verbilligen wodurch der angeregt wird. Zu Handelsumlenkung kommt es dadurch dass Länder die der Zollunion blieben diskriminiert werden.
Beispiel: Die Länder A B und C ein Gut mit den Kosten von 15 bzw. 8 produzieren. A erhebt einen Zoll 10 folglich kostet im Land A das wenn es aus B importiert wird 20 wenn es aus C importiert wird 18. das Gut in beiden Fällen teurer ist wenn es in A selbst produziert wird es zu keinem Außenhandel. Bilden die drei eine Zollunion wird C zum günstigsten Anbieter A importiert das Gut aus C (Handelsschaffung). nur A und B eine Zollunion so B an Stelle von C der günstigste (Handelsumlenkung).