Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Zuckerrübe (lat.: Beta vulgaris L. ssp. vulgaris var altissima Döll) eine Kulturvarietät der Runkelrübe mit einem großem an Saccharose von etwa 18–22%. Sie gehört zur der Gänsefußgewächse (lat.: Chenopodiaceae) und ist einer Hauptrohstoffe zur Zuckerherstellung . Die besten Sorten kommen damit dem Zuckerrohr nahe.
Das aus dem Samen sich entwickelnde wächst im ersten Jahr zur Zuckerrübe heran. diese im zweiten Jahr wieder ausgepflanzt so sie Früchte und stirbt ab. Auch die ungeschlechtliche Vermehrung durch Ausschneiden der Augen (Knospenansätze) und ist möglich.
Von einer guten Zuckerrübe verlangt man sie nicht zu klein ist (mehr als 5 kg Gewicht) und eine einheitliche aber zu lange Spitze besitzt. Die Wurzelfäden sollen spiralförmig um die Spitze anordnen und dafür dass eine großer Teil des Rübenkörpers über Erdoberfläche wachsen kann.
Die Zuckerübe wird zu Rübenkraut eingekocht. Seit 1801 wird die Rübe industriell zur Zuckerfabrikation (Saccharose) genutzt die Rückstände der Fabrikation u.a. zu Natriumglutamat und Tierfutter ( Melasse ) verarbeitet. Die Blätter werden entweder frisch Futtermittel gegeben oder in Silos gelagert und in geeigneter Jahreszeit zur des Nährstoffgehalts des Ackerbodens untergepflügt ( Rübensaat ).
1747 — Der Chemiker Andreas Sigismund Marggraf erstmals den Zuckergehalt der Runkelrübe nach.
1801 — Der Physiko-Chemiker Franz Karl Achard schafft die Grundlagen der industriellen Zuckerproduktion. erste Rübenzuckerfabrik der Welt entsteht in Cunern/Schlesien.
Um 1850 begann mit der Einführung des Wanzleber Pflugs und der Drillmaschine die Mechanisierung des