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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Zufall (Philosophie)


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Der Zufall bezeichnet

  • 1. Etwas daß durch den Verlauf Umstände bedingt ist im Unterschied zur Notwendigkeit durch die innere Natur der Dinge bedingt

  • 2. Etwas das sein aber auch sein kann im Unterschied zur Notwendigkeit die ist das obligatorisch vor sich gehen muß.

Inhaltsverzeichnis

Zum Zufall in der Beziehung zum und den Zusammenhängen in der objektiven Realität

Der Zufall existiert als objektive Beziehung verschiedenen Ereignissen die ihren Grund nicht in wesentlichen inneren Bedingungen der Ereignisse hat. Der muß in seiner dialektischen Beziehung zum Gesetz werden. Als objektive Beziehung ist er im objektiven Zusamemnhang begründet.

Zu seiner Erklärung brauchen keine übernatürlichen herangezogen werden. Der objektive Zusammenhang ist unendlich Es existieren jedoch objektiv allgemeine notwendige und Beziehungen die von der Wissenschaft erkannt und Theorien als Widerspiegelungen objektiver Gesetze enthalten sind. unterscheiden sich gerade dadurch von anderen Formen objektiven Zusammenhangs daß sie nicht allgemein-notwendig d.h. sind.

Die Negation des Zufalls im Dogma miitelalterlichen metaphysischen Determinismus

Sie sind Erscheinungsformen der Gesetze( dazu weiter unten). In der Auseinandersetzung mit Idealismus Wunderglauben vertraten die Materialisten des Mittelalters meist metaphysischen Determinismus der die materiellen Prozesse alle als erklärte den Zufall aus der Betrachtung ausschloß damit letztlich zum Fatalismus führte. Die antiken Atomisten waren ebenso wie später z.B. B. Spinoza und P.H.D. Holbach Verfechter des metaphysischen Determinismus.

Während allerdings Demokrit die Notwendigkeit des Atomverhaltens betonte schrieb Lukrez bei seiner Darstellung der Auffassung Epikurs in seinem Lehrgedicht "Über die Natur Dinge" daß die Körper durch ihr Gewicht ungewisser Zeit an unbestimmtem Ort etwas von Bahn abwichen; nur dadurch könne Wechselwirkung entstehen( Atomistik ).

Zur Rolle des Zufalls bei Hegel Engels

Von den Dialektikern hat sich vor G.W. Hegel mit dem Verhältnis von Notwendigkeit und befaßt. In der Auseinandersetzung mit dem Idealismus und dem metaphysichem Materialismus entwickelte Friedrich Engels den dialektischen Determinismus . Er zeigte die Objektivität des Zufalls begründet den Indeterminismus zurück und faßte den Zufall als der Notwendigkeit.

Besondere Bedeutung für die Entwicklung der Auffassungen vom Zufall hatte die dialektisch-materialistische Deutung Ergebnisse der Quantenmechanik die für die Physik objektive Existenz des Zufalls nachwiesen. Aus der Analyse der statistischen Gesetzeskonzeption ergibt sich daß Zufall als zufällige Verwirklichung von Möglichkeiten eines aus dem Gesetz sich ergebenden auftreten kann; für diese Verwirklichung existiert eine

Zur Unterscheidung der Arten des Zufalls

Damit hat die Dialektik von Notwendigkeit und Zufall auch für die Struktur des statistischen Bedeutung. Betrachtet man die Dialektik von Gesetz Zufall so kann man Arten des Zufalls

  • 1.) der systeminnere und systemäußere Zufälle für das Verhalten des Systems entweder wesentlich unwesentlich sein können. Wesentlich sind solche Zufälle das System entscheidend verändern oder es in Existenz gefährden. Unwesentlich sind die Zufälle die das Verhalten des Systems integriert werden können seine Makrostruktur und seine Funktion zu beeinflussen;

  • 2.) systeminterne Zufälle sind wiederum zu Es gibt solche die als zufällige Verwirklichungen Möglichkeiten mit iner bestimmten Wahrscheinlichkeit im Gesetz sind und solche die als Erscheinungsformen der in den zufälligen Beziehungen zwischen verschiedenen Ereignissen

  • 3.) es gibt erkannte und unerkannte die unerkannten müssen darauf analysiert werden ob systeminnere oder systemäußere wesentliche oder unwesentliche Zufälle ob sie in der Struktur von Gesetzen oder konkrete Erscheinungsformen der
Gesetzes sind.

Zur Interpretation des Zufalls als Schnittpunkt Kausalketten

Manchmal wird der Zufall noch als von Kausalketten oder von Notwendigkeiten betrachtet. Wenn nur die Objektivität des ufälligen Zusammenhangs betont die Dialektik von Notwendigekit und Zufall berücksichtigt soll ergeben sich keine Einwände gegen diese

Nur bringt sie ungenügend die Spezifik Zufalls zum Ausdruck als Beziehung zwischen Ereignissen durch die wesentlichen inneren Beziehungen jedes Ereignisses zu werden. Der Tod eines Menschen bei Verkehrsunfall ist tatsächlich das Zusammentreffen verschiedener Ereignisse damit auch verschiedener Notwendigkeiten und Kausalketten.

Aber aus den inneren wesentlichen Bedingungen Ereignisse Notwendigkeiten und Kausalketten folgt nicht ihre objektive Beziehung die im Tod eines bestimmten besteht. Man kennt zwar die Wahrscheinlichkeit von des Unfalltods bei Unfällen die Wahrscheinlichkeit von der verschiedensten Art die Bedeutung von Verletzungen das Funktionieren des menschlichen Organismus usw. aber was man an Gesetzen kennt liefert keine Begründung für das bestimmte Zusammentreffen im Verkehrsunfall.

Zur eigentlichen Spezifik des Zufalls innerhalb Systembetrachtung

  
Der Zufall steht also nicht außerhalb objektiven Zusammenhangs. Denn würde diese Schlußfolgerung nicht so müßte es einen absoluten Zufall im eines ursachelosen Ereignisses geben (was allgemein unter zu verstehen ist). Aber auch das Ereignis Zufalls wird durch eine Ursache eingeleitet. Die des Zufalls besteht darin kein Gesetz kein und wesentlicher Zusammenhang zu sein. Wesentlich kann nur bezogen auf die Verhaltensweisen eines Systems die er entscheidend verändert. Wesentlich ist er in dem Sinne aus den wesentlichen inneren eines Ereignisses begründet zu sein.




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