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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Zufriedenheit


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Zufriedenheit ist ein emotionaler Zustand des Menschen dem seine Bedürfnisse von ihm als befriedigt angesehen werden. Bedeutungswörterbuch des Duden definiert ebenso trefflich wie und bündig: zufrieden a) innerlich ausgeglichen und anderes verlangend als man hat; b) mit gegebenen Verhältnissen Leistungen o.ä. einverstanden nichts auszusetzend

Inhaltsverzeichnis

Zufriedenheit Krankheit und Psychotherapieerfolg

Zufrieden sein ist ein wichtiger Zustand bio-psycho-sozialen Wohlbefindens der im allgemeinen für die wichtig ist ganz sicher aber auch zur gehört. Zufriedene Menschen bilden im allgemeinen keine kaum Symptome aus. So gesehen kann Zufriedenheit als Kriterium für erfolgreiche Psychotherapien herangezogen werden Evaluation Qualitätssicherung; Sponsel (1984)).

Probleme bei Erhebungen

Das Hauptproblem bei Erhebungen und Umfragen Thema Zufriedenheit beruht in der Subjektivität der Definition respektive in der Subjektivität Empfindung "Zufriedenheit". Deshalb definieren viele Forscher(innen) im der Kunden- oder der Arbeitszufriedenheit diese der halber als "(Abwesenheit von Unzufriedenheit) + a" die Unzufriedenheit ihrerseits als "Nichterfüllung der gestellten definiert wird. Gefragt wird nach den Erwartungen Individuums sowie dem Grad der Erfüllung dieser Werden die Erwartungen nicht nur erfüllt sondern stellt sich ein Gefühl der Zufriedenheit ein.

Selbstverständlich muss bei Erhebungen zum Thema auf die Einhaltung der grundsätzlichen Anforderungen von Wissenschaftlichkeit bei qualitativen oder quantitativen Forschungsmethoden geachtet werden damit die Ergebnisse sind. Die meisten solcher Umfragen im Internet Zeitsschriften können diesen Anforderungen nicht gerecht werden.

Materieller Wohlstand und Zufriedenheit

Man darf Wohlbefinden und (Lebens-) Zufriedenheit mit materiellem Wohlstand gleichsetzen. Ein gewisser materieller der über den Reproduktionskosten liegen muß ist meist notwendige aber keine hinreichende Bedingung für und Zufriedenheit. Zu einseitige materielle Orientierung oder allzu starkes Streben nach Geld und Besitz einer echten inneren Zufriedenheit sogar entgegenstehen. Das schon die Alten:

  • Bereits Plutarch schrieb unter der "Unstillbarkeit des "Wer reich ist macht sich darum nicht aus dem Reichtum und wer Überflüssiges besitzt keineswegs das Bedürfnis nach Überflüssigem. Von welchem also befreit der Reichtum wenn nicht einmal Hang zum - Reichtum? Das ist beim und Essen anders: Getränk löscht das Begehren Getränk Nahrung stillt das Verlangen nach Nahrung. Drang nach Geld aber stillt weder Silber Gold und das Mehrhabenwollen hört mit dem nicht auf. Zum Reichtum kann man ja sagen wie der Patient in der Komödie dem Arzt mit dem Wunderrezept: 'Dein Mittel nur daß mein Leiden schlimmer wird'"

  • Elisabeth Frenzel berichtet in "Motive der Weltliteratur" dem umfangreichen Eintrag (S. 266-283) zu den Goldgier Geldgier: "Nicht durch Zufall knüpft die Sage an den schon bei HERODOT (5. v. Chr.) erwähnten Phrygierkönig Midas also an Beherrscher eines Lydien benachbarten Gebiets im Goldland jene durch OVID (Metamorphosen XI 2/ 8 Chr.) bekanntgewordene Erzählung der König habe auch seinen ungewöhnlichen Reichtum nicht in seiner Goldgier von Dyonisos der ihm zum Dank für Bewirtung Silents einen Wunsch freistellte erbeten es sich alles was er berühre in Gold Als jedoch auch das Essen in seinem zu Gold wurde mußte er den Gott ihn von der verheerenden Erfüllung seines Wunsches befreien. Das harte kalte Metall in das bei des Habgierigen Berührung alles verwandelt erscheint wenn es sich um die Erfüllung der Lebensbedürfnisse handelt und die Goldgier erweist sich als lebensfeindlich." [S. 267f]

Vermutlich gilt für den Zusammenhang zwischen und Zufriedenheit auf der einen Seite und Wohlstand auf der anderen Seite eine nicht eher umgekehrt kurvenlineare (Gauß'sche 'Glockenkure') Beziehung wonach mittlerer materieller Wohlstand günstig ist aber zu auch schaden kann (Verwöhnung Unterforderung Trägheit Langeweile Ausbildung von Lebenstüchtigkeiten).

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Verwandte Themen

Literatur (kleine Auswahl)

  • Duden 10 (1970). Das Bedeutungswörterbuch. Mannheim: BI.
  • Journal of Happiness Studies: http://www.kluweronline.com/issn/1389-4978
  • Sponsel Rudolf (1984). Lebens- und Selbstzufriedenheit als Praktische Systematik psychologischer Behandlungsforschung. Erlangen: IEC.
  • Veenhoven Ruut (1991). Ist Glück relativ? Uberlegungen Glück Stimmung und Zufriedenheit aus Psychologischer Sicht Psychologie vol. 16 Juli 1991 pp. 14-20. hier: http://www.eur.nl/fsw/research/veenhoven/work-ger.htm
  • Veenhoven Ruut (1997). Die Lebenszufriedenheit der Bürger: Indicator für die 'Lebbarkeit' von Gesellschaften? in: H-H. (ed) Sozialberichterstattung in Deutschland. Konzepte Methoden Ergebnisse für Lebensbereiche und Bevölkerungsgruppen. Juventa Verlag ISBN 3 7799 0396 2 pp 267-293. Text http://www.eur.nl/fsw/research/veenhoven/work-ger.htm
  • Veenhoven Ruut (2002). Die Rückkehr der Ungleichheit die moderne Gesellschaft? Die Verteilung der Lebenszufriedenheit den EU-Ländern van 1973 bis 1996. In: Glatzer Roland Habich & Klarl-Ulrich Maier (Hrgs) Wandel und Gesellschaftliche Dauerbeobachtung. Festschrift für Wolfgang Leske+Bundrich 2002 Opladen Deutschland ISBN 3-8100-3368-5 pp. 273-294. Text hier: http://www.eur.nl/fsw/research/veenhoven/work-ger.htm

Weblinks (Kleine Auswahl)




Bücher zum Thema Zufriedenheit

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