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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 24. Juli 2014 

Zukunft


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Der Zeitpfeil bestimmt die Richtung der Zeit von der Vergangenheit in die Zukunft . Die Zukunft besteht dabei aus allen Ereignissen die der Gegenwart folgen (werden).

Inhaltsverzeichnis

Grammatik

Die deutsche Grammatik kennt 2 Zeitformen der Zukunft für ein Verb :
  • Futur I (einfache Zukunft): ich werde lieben
  • Futur II (vollendete Zukunft): ich werde geliebt haben

Zukunft und Gesellschaft

Jedwede Aussage über die Zukunft erfolgt notwendig vom gegenwärtigen Standpunkt aus so dass sich prinzipiell Modalitäten ergeben: Im Modus der "gegenwärtigen Zukunft" wird eine pragmatische eingenommen der künftige Verlauf wird aufgrund vorliegender erfahrungswissenschaftlich vorausberechnet bzw. extrapoliert ( Planung ).

Ein völlig anderes Bild ergibt sich der Imagination "zukünftiger Gegenwarten". Hier werden gerade die zu jener Zeit gültigen Rationalitätsstandards zur eines "realistischen" gegenwartsangepassten Zukunftsbildes angewendet. Vielmehr wird bewusst abgesehen um zu einem utopischen Gegenentwurf zur jeweils vorherrschenden Realität zu gelangen.

Aus sozialphilosophischer Sicht ergibt sich zudem enger Zusammenhang mit dem Begriff der (Handlungs-) Erwartung worunter allgemein die Antizipation eines künftigen Zustandes verstanden wird. Zwei lassen sich unterscheiden: Erwartet die handelnde Person so orientiert sie sich an Konventionen und ( Recht ). Erwartet sie hingegen kognitiv so steht aktive Suche nach Handlungsoptionen und Kombinationsmöglichkeiten im ( Wissenschaft ).

Eine theologische Perspektive

Ein philosophisch-theologisches Problem stellt die Frage der Realität von Zukunft dar. Zum gegenwärtigen ist nämlich sowohl die Vergangenheit wirklich (in abgeschlossener Weise) wie auch Gegenwart (in noch offener zeitlich in die hinein fortdauernder Weise). Dass jedoch Zukunft tatsächlich liegt nicht in der Verfügbarkeit des Menschen. der Zeitverlauf ein Ausdruck der Kontingenz irdischer Wirklichkeit ist kann von einem Standpunkt aus nur ein Absolutes in religiöser Perspektive Gott Zukunft ermöglichen und garantieren.

In welcher Weise sich jedoch Zukunft wird bleibt menschlichem Vorauswissen prinzipiell entzogen. Philosophisch-theologisch die Vorherbestimmtheit der Zukunft diskutiert. Der Begriff Schicksals (fatum) spielt hierbei die wesentliche Rolle. Extrempositionen stellen sich so dar: Entweder ist Zukunft durch Gott den Logos oder mechanistische Ereignisketten vorherbestimmt oder die steht jedem Individuum in jeder Weise offen. treten auf wenn man die vorherbestimmte Zukunft dem freien Willen des Menschen zusammenbringen will.

Eine starke Betonung des Schicksals war Inhalt der Philosophie der Stoa .

Die christliche Offenbarung erwartet die Vollendung aller kontingenten Zukunft der eschatologischen Zukunft des Reiches Gottes. In Zwischenzeit bis zum Kommen Christi in Herrlichkeit die Zeit der Bewährung wo ein jeder seiner Kraft und seinen Talenten die Werke Liebe üben soll gemäß denen der wiederkommende sein Gericht halten wird (vgl. Mt 25).

Literatur




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