Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Juli 2014 

Zunft


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Eine Zunft auch Gilde oder Einigung - von althochdeutsch "zumft" (zu ziemen) - ist eine ständische Körperschaft von Handwerkern Gewerbetreibenden und anderen Berufsgruppen ( Notare ).

Die Zunft galt allgemein für die Berufe wobei die Gilde der Zusammenschluss von und Gewerbetreibenden war.

Die Anfänge liegen im Hochmittelalter im Zusammenhang mit der Entstehung eines Bürgertums als Gegenentwurf zur feudalistisch bedingten Leibeigenschaft (" Stadtluft macht frei ").

Die Zünfte bildeten ein soziales ökonomisches religiöses System zur Regelung von Rohstofflieferungen Beschäftigungszahlen Löhnen Preisen Absatzmengen bis hin zur Witwenversorgung. Sie teilweise aus mehreren Berufsgruppen und symbolisierten sich häufig durch Wappen und/oder Zunftzeichen .

Dadurch garantierten sie ihren Mitgliedern ein "gerechtes" Einkommen und den Verbrauchern ein reelles Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für die Ausübenden eines bestimmten Berufszweiges Zunftzwang. Juden war die Mitgliedschaft in einer Zunft

Innere Erstarrung verbunden mit der Aufhebung Zunftverfassung und der Einführung der Gewerbefreiheit leiteten Ende der Zünfte ein. Mit dem Aufkommen Manufakturen und der vorindustrieller Großproduktion verloren die zu Beginn des 19. Jahrhunderts an Bedeutung und wandelten sich von zu exklusiven Altherrenclubs und zu Karnevalsgesellschaften.



Bücher zum Thema Zunft

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Zunft.html">Zunft </a>