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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 2. September 2014 

Zustand (Quantenmechanik)


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Der Zustand eines physikalischen Systems in bezug auf eine vorgegebene ist definiert als Inbegriff eines minimalen Satzes Größen aus deren Kenntnis sich die im der Theorie maximal mögliche Information über das ableiten lässt. Für den Zustand gibt es der betreffenden Theorie eine Evolutionssgleichung aus der ergibt wie sich der Zustand zum Beispiel entwickelt. Diese zeitliche Entwicklung des Zustandes heißt

Zum Beispiel ist der Zustand in klassischen Mechanik gegeben durch die Orte und Impulse der beteiligten Teilchen. Aus diesen Angaben sich dann alle anderen physikalischen Grössen wie Energien Drehimpulse und so weiter berechnen. Zu beachten hierbei dass der Zustand in der klassischen observabel also beobachtbar ist denn Orte und sind messbar.

In der Quantenmechanik ist der Zustand gegeben durch eine nicht observable mathematische Funktion <math>\psi(\vec r t)</math> einfachsten Fall einer Funktion von Raum und der sogenannten Wellen- oder <math>\psi</math>-funktion. Diese Funktionen werden bestimmt Lösungen der dazugehörigen Entwicklungsgleichung der Schrödingergleichung .

Die wesentliche Neuerung besteht darin dass Zustand des Systems durch eine nicht beoabachtbare repräsentiert wird. Die weitere Konsequenz daraus ist statistische Interpretation dieses Zustandes. Die Wellenfunktion liefert Orte von Teilchen mehr sondern bestimmt Aufenthalts wahrscheinlichkeiten . Also wie oft bei einer sehr Zahl von Teilchen in ein und demselben sich ein bestimmter Bruchteil in einem bestimmten aufhält.



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