Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 22. November 2014 

Zwartzusters Mechelen


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Augustinessen Zwartzusters van Mechelen waren eine katholische Schwesterngemeinschaft in Belgien sich in der Krankenpflege betätigten und zur der Celliten gehörten.

Wir wissen nicht wann die Schwestern Mechelen kamen. Möglicherweise kamen sie im Jahre finden wir sie doch bereits 1347 bei Pflege der Kranken. Räumlich können wir sie für das Jahr 1367 ausmachen in welchem ein Schöffenbrief am Schermelbloc als wohnhaft bezeichnet. sie 1462 die Regel des heiligen Augustinus legten die 14 Schwestern des Konventes welcher Namen Galiläa trug im folgenden Jahr in Hände des Priors der Karmeliten die Gelübde ab. Auch in den Jahren sollten die Visitatoren stets dem Karmelitenorden bis sie 1647 auf Geheiß des Erzbischofs von den Oratorianern abgelöst wurden und 1720 unter die eines Weltgeistlichen gerieten.

Nachdem sie 1477 eine Kapelle errichtet wurden ihre Gottesdienste durch die Karmeliten versehen. wir aber erst 1510 von der Einweihung Kapelle erfahren wissen wir nicht obe es um die genannte oder aber bereits um Nachfolgerbau handelt. Es ist uns nicht viel diesen Jahren bekannt doch pflegten die Schwestern Pestkranken deren Hospital durch den Stadtmagistrat vor verlegt wurde wobei viele in ihrem Dienst Leben ließen. Doch kaum hatten sie sich erholen können als die Explosion der Zandpoort Jahre 1546 ihr Kloster in Mitleidenschaft zog nur durch eifriges Kollektieren wieder instand gesetzt konnte. Doch schon 1580 sollte die Stadt die Hände der Calvinisten fallen. Eine Horde Belagerer fiel in das Kloster ein und sich aller für sie faßbaren Dinge. Um Schwestern angeblich versteckt gehaltenes Gold zu entlocken sie die 73jährige Oberin Johanna Screvens an Pferd und schleiften sie durch die Stadt Festung. Um ihre Oberin vor dem Tot bewahren zahlte die Gemeinschaft eine Summe von Gulden.

Im Verlauf des 17. Jahrhunderts verlieh der Stadtmagistrat verschiedene Schenkungen und Privilegien so sie ihr Kloster mit den Jahren vergrößern In diesem Zusammenhang weihte auch der Erzbischof Hovius am 18. April 1618 den neuen der Kapell zu Ehren Mariens des heiligen und des heiligen Augustinus. Nachdem es zu Blütezeit bis in die zweiten Hälfte des Jahrhunderts kam verlangte ihnen der Stadtmagistrat am September 1773 eine Auflistung aller ihrer Güter Einkünfte ab. Blieben sie auch von den Kaiser Josef II. verschont so sollte ihnen kurz darauf beginnende französische Besatzung reichlich zu machen. Kaum hatten sie die Stadt eingenommen sie den Schwestern am 2. August 1793 Summe von 2.000 Livres abverlangten. Doch schon kommenden Juli wurden sie mit 1.000 Gulden zur Kasse gebeten welche sie innerhalb von Stunden zu bezahlen hatten. Da das Kloster solche Summe jedoch nicht aufbringen konnte blieb Schwestern nichts anderes übrig als sogar das ihrer Kapelle einzuschmelzen. Doch kaum hatten sie größten Opfern bezahlt da kam am 1. 1795 auch schon die nächste Schikane in sie nachweisen sollten daß ihr Kloster keine erwirtschaftete wofür sie den Besatzungsbehörden ihre Buchhaltung mußten. Nachdem sie im Folgejahr eine Aufhebung einmal verhindern konnten teilte man ihnen zu des Jahres 1798 mit daß sie wie anderen Klöster auch aufgehoben seien und ihr an den Staat falle. Als dann die der Schwestern am 20. Februar mit blankem vollzogen wurde befanden sich nur vier im während sich die übrigen bei den Kranken

Während sie nun ein Haus auf Hairgracht bezogen verkaufte man die Klostergebäude und diese im Jahre 1801 nieder. Nachdem sie sechs Jahre zugebracht hatten gelang ihnen 1804 Erwerb eines Hauses an der Vooghtstraat wo vierköpfige Gemeinschaft am 19. September 1805 erstmals eine Profeß entgegennehmen konnte. Endlich gelang es am 31. August 1819 die staatliche Anerkennung erwerben. Nachdem es ihnen im Jahre 1824 gelungen war ein benachbartes Grundstück zu kaufen sie darauf endlich eine Kapelle errichten hatten doch bis jetzt nur ein Zimmer mit Altar. Da die Schwesterngemeinschaft in den nächsten stetig wuchs sah man sich im Jahre gezwungen daß zuklein gewordene Kloster auszuweiten. So es ihnen bereits 1884 möglich einige Schwestern Haushaltsführung in das Priesterseminar von Tournai zu und 1897 mit dem Sint-Augustinusgesticht zu Berlaar erste Filiale zu gründen. In Mechelen selbst sie seit 1916 auch die Pflege in Sint-Jozefkliniek.

Die Kongregation bischöflichen Rechtes aggregierte sich 26. Dezember 1927 dem Augustinerordenund übernahm im 1942 auch die Pflege in der St.-Jozefskliniek Turnhout. Am 8. März des folgenden Jahres sie eine an ihr Kloster angrenzende Villa und richteten in dieser ein Altenheim (Sint-Jozefsrusthuis) Doch sollte die Kongregation keinen langen Bestand haben da sie bereits am 15. April zusammen mit den Zusters van Liefde of van Maria van Mechelen und den Dochters de Onbevlekte Ontvangenis van Overijse zu einer Kongregation den Diocesane Zusters van Overijse-Mechelen verschmolzen wurden.




Bücher zum Thema Zwartzusters Mechelen

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Zwartzusters_Mechelen.html">Zwartzusters Mechelen </a>