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Zweites Volterra-Gesetz


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Das Zweite Volterra-Gesetz besagt dass die durchschnittliche Größe der von Räuber und Beute in einer Räuber-Beute-Beziehung über einen längeren Zeitraum hinweg konstant wenn die Umweltbedingungen ansonsten stabil sind. Es eines von drei Volterra-Gesetzen .

Es ergibt sich mathematisch aus den Differentialgleichungen (siehe Erstes Volterra-Gesetz ).

Empirisch wurde das Gesetz beispielsweise durch Statistik der Hudson-Bay-Company zwischen 1845 und 1935 hinsichtlich der eingelieferten Felle von Luchsen und Schneehasen belegt. Zwar schwankten die Zahlen der abgelieferten Felle bei Luchsen zwischen 1.000 und sowie bei den Schneehasen zwischen 2.000 und die Mittelwerte bei Betrachtung mehrerer Perioden liegen bei ca. 20.000 (Luchse) und 80.000 (Schneehasen).

Grundsätzlich gilt das zweite Volterra-Gesetz unabhängig den Anfangsgrößen der Population. Es ist auch Experiment (z.B. mit verschiedenen Einzellern ) reproduzierbar. Allerdings müssen in realen Systemen Anfangsgrößen und das zur Verfügung stehende Gebiet so groß sein dass sich (z.B. durch genügend Beutetiere auch bei hohem Fraßdruck halten die Reproduktionsfähigkeit zu sichern.

  

Siehe auch: Alfred James Lotka Vito Volterra Populationsdynamik



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