Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Zwickau. Sie gehören fast ausschließlich zum Landkreis Zwickauer Land und werden im Uhrzeigersinn beginnend im genannt:
Zwickau liegt im Vorland des Erzgebirges in einer weiten Talaue am Westufer "Zwickauer Mulde " auch "Westliche Mulde" genannt einem kleinen der die im westlichen Erzgebirge südlich von entspringt und sich mit der "Freiberger Mulde" von Grimma zur "Mulde" vereinigt die dann wiederum linker Nebenfluss der Elbe unterhalb von Dessau mündet.
Beschreibung : Geviert in Rot: Vorn oben und unten drei (2:1) gestellte schreitende silberne Schwäne; oben und vorne unten über blauen Wellen einer niedrigen silbernen Mauer drei unterschiedlich gestaltete Türme
Seit dem Mittelalter wurden in Zwickau Formen von Bergbau betrieben (Steinkohlebergbau). Ende der 1970er Jahre wurden die letzten Steinkohlegruben in Stadt geschlossen. Da Zwickau an einer wichtigen nach Böhmen lag und hier die Mulde gut überquert werden konnte wurde Zwickau einer reichen und bedeutenden Handelsstadt.
Die Siedlung wird im Jahre 1118 als " Zcwickaw" erstmals urkundlich erwähnt der von Bischof Dietrich I. von Naumburg ausgestellten Stiftungsurkunde der Marienkirche. Seit 1212 wird die Siedlung stets als "Stadt" Sie gehörte schon damals zum Land Sachsen war bald Hauptstadt einer Verwaltungseinheit ("Amtshauptmannschaft Zwickau"). 1403 wird die Stadt durch einen größeren fast total zerstört. 1520 /22 predigen Thomas Müntzer und Martin Luther in der Stadt und ab 1523 wird die Reformation eingeführt.
1904 gründet August Horch in Zwickau sein erstes Automobilwerk unter Namen fünf Jahre später die Audi -Werke. Seither werden in Zwickau als einzigem in Deutschland ununterbrochen Autos gebaut. Zu DDR -Zeiten wird in Zwickau der Trabant gefertigt. Heute baut Volkswagen im Zwickauer Stadtteil Mosel den Golf den Passat.
1907 scheidet Zwickau aus der Amtshauptmannschaft Zwickau und wird eine "exemte Stadt" die man als kreisfreie Stadt bezeichnet. Sie bleibt aber der Amtshauptmannschaft aus welcher in den 1930er Jahren der Landkreis Zwickau hervorgeht. Bei Verwaltungsreform in der DDR 1952 (Auflösung der Länder) wird Zwickau dem Bezirk Karl-Marx-Stadt zugeordnet und der Landkreis Zwickau in beiden Landkreise Zwickau und Werdau geteilt. Nach Wiedervereinigung beider deutschen Staaten 1990 gehört Zwickau wieder zum Land Sachsen. der Kreisreform zum 1. August 1994 werden die beiden bisherigen Landkreise zum Landkreis Zwickauer Land vereinigt. Kreissitz wird Werdau . Zwickau selbst bleibt eine kreisfreie Stadt innerhalb des Regierungsbezirks Chemnitz .
Die Bevölkerung der Stadt Zwickau gehörte zum Bistum Zeitz bzw. Naumburg. Ab 1518 wurden reformierte Predigten abgehalten und ab 1524 wurde das Abendmahl "in beiderlei Gestalt" eingeführt. Danach wurden letzten Mönche der Stadt ausgewiesen und 1525 konnte die Reformation zunächst abgeschlossen werden. 1529 erhielt die Stadt eine lutherische Kirchenordnung. Danach war Zwickau über viele eine überwiegend protestantische Stadt. Nach dem Übergang das Kurfürstentum Sachsen wurde Zwickau Sitz einer Superintendentur heute Kirchenbezirk Zwickau der zur gleichnamigen innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gehört. Der Kirchenbezirk Zwickau umfasst auch außerhalb der Stadt Zwickau.
An der Spitze der Stadt stand ein markgräflicher bzw. königlicher Vogt. Daneben gab nachweislich seit 1273 einen Rat. Dieser übernahm später die Zuständigkeit in der Stadtverwaltung. Vorsitzender des Rates Bürgermeister der jährlich an Michaelis (29. Juni) wechselte. Später gab es Räte einen "regierenden" und einen "alten" Rat sich im Amt abwechselten. Im 17. Jahrhundert wurde der alte Rat stark verkleinert er schließlich mit dem "regierenden" Rat verschmolz dann ab 1832 nur noch aus 4 Mitgliedern bestand. 1830 wechselten die Bürgermeister weiterhin jährlich ab aber ihr Amt mehrmals ausführen. So amtierten 1800 und 1830 insgesamt "nur" 6 Bürgermeister. Ab 1830 es nur noch einen Bürgermeister der ab 1874 den Titel Oberbürgermeister trug. Daneben gab es weiterhin einen
Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem 2. Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat Stadt" bzw. die Stadtverordnetenversammlung die ebenfalls vom Volk gewählt wurde. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender Gremiums war zunächst ein besonderer Vorsitzender der Heute ist der Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Stadtrat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister . Seit 1994 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk
Bürgermeister bzw. ab 1874 Oberbürgermeister von Zwickau Die Jahreszahlen hinter den Namen geben die an wobei das Amtsjahr nicht dem Kalenderjahr
Carl Wilhelm Ferber: 1800 1802 1804 1806 1810 1812 1814
Im Bereich der Eisenbahn führt durch die Hauptverkehrsstrecke Stuttgart - Nürnberg - Hof - Chemnitz - Dresden Görlitz ("Sachsen-Franken-Magistrale") und in der Nähe befinden die Strecken München - Hof - Leipzig - Berlin Karlsbad ( Tschechien )- Leipzig - Berlin. Zudem zweigen in auch die Strecken nach Johanngeorgenstadt und nach Falkenstein ab.
Zwickau hat auch einen Regionalflugplatz.
Den Öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen im städtischen Verkehr fünf Straßenbahn- vierzehn Buslinien der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH SVZ ) sowie im Regionalverkehr die Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen
Westsächsische Hochschule Zwickau (FH) (abgekürzt WHZ ); die Hochschule in Trägerschaft des Freistaates geht zurück auf eine 1862 gegründete Bergbauschule eine 1897 errichtete Ingenieurschule aus denen 1969 Ingenieurhochschule Zwickau und hieraus im Jahr 1992 Hochschule für Technik und Wirtschaft Zwickau (FH) Im Jahr 1996 erfolgte die Umbennung in Hochschule Zwickau (FH)".
Robert-Schumann-Konservatorium der Stadt Zwickau - Weblink
Das Stadtgebiet Zwickaus ist in die Stadtbezirke Mitte Ost Nord West und Süd Jeder Stadtbezirk besteht aus bis zu 9 Stadtteilen . Die erst bei der jüngsten Eingemeindung 1990er Jahre nach Zwickau eingegliederten Stadtteile Oberrothenbach Crossen Schlunzig Rottmannsdorf und Cainsdorf sind zugleich Ortschaften im Sinne von § 65 bis der Sächsischen Gemeindeordnung. Die Ortschaften wurden durch Hauptsatzung der Stadt Zwickau eingeführt und haben von der Bevölkerung gewählten Ortschaftsrat der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft 4 und 6 Mitglieder hat. Vorsitzender des ist der Ortsvorsteher .
Die 5 Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen deren Nummern :
¹ zugleich Ortschaft
Mitte
11 Innenstadt
12 Mitte-Nord
13 Mitte-West
14 Mitte-Süd
15 Nordvorstadt
Ost
21 Gebiet Äußere Dresdner Straße/Pöhlauer Straße
22 Eckersbach Siedlung
23 Pöhlau
24 Auerbach
25 Eckersbacher Höhe (E5/1)
26 Eckersbacher Höhe (E5/2-3)
27 Eckersbacher Höhe (E1-E4)
28 Gebiet Talstraße/Trillerberg
Nord
31 Pölbitz
32 Weißenborn
33 Niederhohndorf
34 Hartmannsdorf
35 Oberrothenbach ¹
36 Mosel ¹
37 Crossen ¹
38 Schneppendorf
39 Schlunzig ¹
West
41 Gebiet Reichenbacher Straße und Freiheitssiedlung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
Theater Plauen-Zwickau (Musiktheater Schauspiel und Ballett) mit Puppentheater; Das Theater entstand 2000 durch Vereinigung des 1823 als "Theater auf dem Gewandhaus" eröffneten Theater Zwickau und der 1898 als "Theater Plauen" eröffneten und 1991 in Vogtland Theater Plauen umbenannten Bühne.
Folgende Personen sind in Zwickau geboren. sie ihren späteren Wirkungskreis außerhalb von Zwickau ist dabei unerheblich. Die Auflistung erfolgt chronologisch Geburtsjahr.