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Zwischenlager (Kerntechnik)


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Ein Zwischenlager bezeichnet in der Kerntechnik einen vorübergehenden Aufbewahrungsort für abgebrannte Brennelemente und/oder Radioaktive Abfälle .

Wenn Brennelemente keinen Nutzen mehr für die Energieerzeugung Kernkraftwerken haben werden sie aus dem Reaktor und in ein Zwischenlager gebracht. Dort werden mehrere Jahrzehnte aufbewahrt bis die Radioaktivität so abgeklungen ist dass die Brennelemente in ein Endlager gebracht werden können. Es gibt zwei von Zwischenlagern für abgebrannte Brennelemente: Nasslager und Bei Nasslagern befinden sich die Brennelemente in einem Das Wasser dient einerseits zur Kühlung der und andererseits zur Abschirmung der Strahlung. In werden die Brennelemente entweder in Behälter (z.B. Castor-Typ) oder in Betonkammern eingelagert und durch gekühlt. Weltweit ist ein Trend zum verstärkten der Trockenlagerung feststellbar. In Deutschland schreibt das vor dass die aus dem Reaktor entladenen Brennelemente am Standort der Kernkraftwerke zwischengelagert werden Transporte zu Wiederaufarbeitungsanlagen die bisher noch von Kernkraftwerken durchgeführt werden sind am 1. Juli verboten. Demzufolge haben die Kraftwerksbetreiber so genannte beantragt und zum Teil auch bereits errichtet. neuen Standortzwisdchenlager sind Trockenlager. Darüber hinaus gibt zwei zentrale Trockenlager fern von Kernkraftwerksstandorten. Eines befindet sich in Gorleben . Laut Genehmigung können dort neben den auch verglaste hochradioaktive Abfälle aus der Wiederaufarbeitung werden. Das andere befindet sich in Ahaus . Aufgrund der demnächst vorhandenen Standortzwischenlager können aus Kernkraftwerken nach Gorleben und Ahaus künftig werden. Dies gilt nicht für die verglasten und auch nicht unbedingt für Brennelemente aus Forschungsreaktoren für die keine geeigneten Zwischenlager am der Reaktoren existieren. Ein weiteres Zwischenlager außerhalb Kernkraftwerken ist das Zwischenlager Nord (ZLN) in Greifswald . Es ist jedoch ausschließlich für Brennelemente den stillgelegten Kernkraftwerken in Rheinsberg und Greifswald

Zwischenlager für radioaktive Abfälle gibt es jedem Kernkraftwerk an den Kernforschungszentren und an sonstigen kerntechnischen Anlage. Radioaktive Abfälle von Kleinerzeugern Medizin Industrie und Forschung werden meist an von den Bundesländern per Gesetz einzurichtenden Landessammelstellen Hier werden die Abfälle in Fässern oder zwischengelagert bis ein Endlager zur Verfügung steht. soll nach den Plänen der rot-grünen Bundesregierung im Jahre 2030 der Fall sein.

Siehe auch: Liste der Kernkraftinstitutionen weltweit



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