Nickel and Dimed: On (Not) Getting by in America (Spare Change?)
 | von Arlie Hochschild
ISBN: 0805063897 | Working Poor Barbara Ehrenreich has written a short but captivating report about one level of American society - the working poor who are former "lazy welfare people", housewives needing extra money, skilled workers without work, etc. Her experiences as a Walmart assistant, a dietary aide, a maid - to mention a few - came about after the welfare reform when she asked herself what would happen to the appr. 4 million women formerly receiving welfare who would only earn $6 to $7 an hour.Her experiences describe the invisible world of low wage workers, how they have to work very hard for next to nothing. Barbara Ehrenreich discovered no lazy (welfare) people where she worked and although she saved, skimped and at times had two jobs, she never earned enough to live on. One reason for this being the high rents in the U.S. So we see that working hard doesn't necessarily make one less poor. What captivated me most was the realization of what the "welfare reform" is doing to many women and families. Told that they will be free and independant when they no longer get welfare and have to work, they soon realize the truth. Almost every area in life all over the world is being "reformed". Does this mean that we will not only have a Mcdonald's at every street corner in the future but also the "reformed American Way of Life"? How unsettling!
Sehr lesenswert, aber mit 'Schönheitsfehler' Das Buch gibt sehr wertvolle Einblicke in das Leben einer 'low-paid' Arbeiterin in den USA, hat aber m.E. ein paar 'Schönheitsfehler'. Frau Ehrenreich verbringt viel Zeit damit, ihre eigenen Versuchsbedingungen zu analysieren - in wie weit sie ihre eigenen Regeln eingehalten hat, in wie weit diese realistisch seien usw... wo ich lieber (noch) mehr über ihre Erlebnisse und die ihrer Kolleg(innen) erfahren hätte. Mich hat außerdem gestört, daß sie nicht nur die Ausbeutung der Putzfrauen durch die Reinigungsfirma beschrieben hat, sondern auch gleich deren Reinigungsmethoden kritisiert hat. Die Kritik mag wohl berechtigt sein, aber darum geht es in diesem Buch nicht, oder? Sehr interessant und für mich unerwartet war Frau Ehrenreichs Analyse der Methoden, mit welchen die Arbeitgeber solche niedrige Löhne durchsetzen, auch in Gegenden, in welchen Arbeitskräftemängel herrscht.
Sehr informativ - Höchst lesenswert! Wer schon einmal in den USA war, hat sich sicher gefragt, wie der aufmerksame Kellner, die freundliche Verkäuferin, das nette Zimmermädchen denn wohl eigentlich lebt. Hier erfährt man es, und das in einer spannenden und unterhaltsamen Art, wie man es von so einem Sachbuch zunächst nicht erwarten würde. Die Autorin unternahm das Wagnis und verließ ihren Schriftsteller-Elfenbeinturm, um sich als Kellnerin, Putzfrau, Verkäuferin und in anderen Berufen in amerikanischen Niedrigstlohn-Sektor durchzuschlagen. Das Ergebnis ist gleichermassen informativ wie ernüchternd: Zwar sind die Jobs anstrengend und auslastend, aber zum sparsamsten Leben reicht es allenfalls gerade aus, trotz mieser Motels und schlechter Ernährung, - oder manchmal nicht einmal das, dann müssen zwei Jobs her. Fazit der Autorin: Sie dachte, es gäbe vielleicht irgendwelche Tricks, mit Mindestlöhnen auszukommen, aber es gibt sie nicht - was bleibt ist einfach Armut. Trotzdem, ein moralinsaures Buch ist dies nicht geworden. Es ist sehr unterhaltsam und sehr informativ, und der Durchhaltewillen der Beteiligten nötigt Respekt ab! Siehe auch: | > Nickel and Dimed: On (Not) Getting by in America (Spare Change?) |
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