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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 18. Dezember 2017 

Parzival.


von Wolfram von Eschenbach

Kategorie: Germanistik
ISBN: 3110164795

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Klappentext ,,Ein Parzival für alle" titelte die Süddeutsche Zeitung anläßlich des Erscheinens der ,,Parzival"-Übersetzung von Peter Knecht. Die gänzlich neu gestaltete Studienausgabe des ,,Parzival" von Wolfram von Eschenbach enthält diese Übersetzung zusammen mit dem mittelhochdeutschen Original. Der mittelhochdeutsche Text folgt der nach wie vor maßgeblichen 6. Ausgabe von Karl Lachmann. Bernd Schirok hat ihn durchgesehen und mit einer Einführung versehen. Er stellt darin das Wissen bereit, das man haben muß, um mit Lachmanns Text sinnvoll arbeiten zu können. Außerdem enthält die neue Studienausgabe die wichtigsten Teile der berühmten Vorrede von Karl Lachmann. Der mittelhochdeutsche Text wurde neu gesetzt; der Apparat befindet sich auf der gleichen Seite. Die komplizierten Verwandtschaftsverhältnisse der Artus- und der Gralsfamilie werden auf einer ausfaltbaren Stammtafel veranschaulicht. Dem mittelhochdeutschen Text gegenüber steht die neuhochdeutsche Prosaübersetzung von Peter Knecht, die ,,als die derzeit beste gelten darf" (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Sie erschließt den fremden Text nicht nur Studierenden, sondern allen, die diesen großartigen mittelalterlichen Roman lesen möchten. Wie keinem anderen Übersetzer ist es Peter Knecht gelungen, die Sprache Wolframs sichtbar zu machen. Pressestimmen ,,Von so genialer Genauigkeit der Wahrnehmung ist Wolframs Sprache an jeder Stelle, und daß auch der moderne Leser dies erkennen kann, ist das höchst Verdienst der neuen Übersetzung. Knecht ist gleichsam mit der Lupe über die enggedruckten Versreihen der Lachmannschen Ausgabe gegangen, hat langsam gelesen und dabei unzählige Einzelschönheiten entdeckt. Knecht nimmt die ungewohnte Darstellung ernst und macht sie dem modernen Leser sichtbar. ... Peter Knecht, das ist seine Kunst und sein Ruhm, hat dieses herrliche Deutsch nicht geradegebogen." ,,In Peter Knechts Übersetzung geht die sprachliche Befremdlichkeit des Originals nicht verloren. ... Der Verzicht auf den Reim wiegt leicht angesichts der geretteten Aura des Gedichts. Sein jüngster neuhochdeutscher Bruder ist nicht weniger ,,minnedich" (,,zum Liebhaben schön", übersetzt Peter Knecht) als der Erstgeborene."


Siehe auch:
Germanistik > Parzival.
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