Einen Sommer lang. (Bd. 7/1)
Perlentaucher.de Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.08.2000Thomas Rietzschel bespricht zwei Romane aus der Werkausgabe Georg Hermanns: "Einen Sommer lang" und "Der kleine Gast". Anfangen kann er mit beiden nichts. Sie sind ihm zu nostalgisch in ihrem Rückblick auf die "gute alte Zeit", zu neckisch in ihren erotischen Anspielungen, zu bieder in ihrem Humor, kurz gesagt, er findet die Romane langweilig. Kühl konstatiert der Rezensent: "Auch das Vergessen kann dem Nachruhm dienlich sein".© Perlentaucher Medien GmbH Kurzbeschreibung Der träumerische Potsdam-Roman 'Einen Sommer lang' - eine beginnende Liebesgeschichte und Geschichte vom Werden eines jungen Schriftstellers - ist ein Rückblick auf das neunzehnte Jahrhundert. Autorenporträt Georg Hermann (d.i. Georg Hermann Borchardt) wurde 1871 in Berlin geboren. Bis 1933 war er ein erfolgreicher Autor, dessen Roman "Jettchen Gebert", um nur ein Beispiel zu nennen, Millionenauflagen erzielte. 1914 war er entschiedener Kriegsgegner. 1933 entschied er sich für Holland. Von dort wurde er 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet.
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