Ein neuer Krieg
 | von David Weber
ISBN: 3404232763 | Erhebliche inhaltliche und drucktechnische Mängel! Der vorliegende neue Band der "Honor Harrington"-Reihe dreht sich um 3 große Themengebiete: das Erste ist die die nach britischem Vorbild strukturierte Innenpolitik Manticores mit den "feigen, heuchlerischen und dummen" Harrington-Gegnern einerseits (alle Adjektive werden so auch von Weber verwendet...) und den "tapferen, loyalen und ehrenhaften" Anhängern der Zentralistischen Partei, der auch Admiral Lady Dame Honor Harrington angehört. Und ja, so platt, wie sich diese kurze Beschreibung liest, ist leider auch dieser Teil des Buches geschrieben. Schlimmer noch, er ist unsäglich langweilig und stellenweise unglaublich naiv. Der 2. Komplex, der wie der zuvor beschriebene Teil überwiegend in den ersten zwei Dritteln des Buches abgehandelt wird, beschäftigt sich mit den alten und neuen Gegnern Manticores; im Gegensatz zu Honors innenpolitischen Gegnern werden die Führer der Republik Haven erfreulicherweise sehr glaubhaft dargestellt, so dass diese Seiten noch relativ spannend zu lesen sind. Hier vermeidet Weber seltamerweise jegliche Einteilung der Gegner nach "Star Wars"-Schema in "gut/schlau" und "böse/strunzdumm". So richtig gut ist aber nur der 3. große Themenkomplex; gegen Ende des Buches wird Harrington zusammen mit vielen altbekannten (und hochdekorierten) Kampfgefährten an den voraussichtlich neuen Kriegsschauplatz verlegt; zumindest gehe ich mal davon aus, ohne den nächsten Band schon gelesen zu haben ;-) Hier und bei den kurzen Beschreibungen der immer häufigeren Zwischenfälle, die sich zwischen der Royal Manticroan Navy und der Kaiserlich-Andermanischen Weltraumflotte bzw. silesianischen Piraten ereignen, spielt Weber seine Trümpfe aus; diese Beschreibungen sind so spannend wie eh und je, weswegen ich das letzte Drittel des Buches wie die Vorgänger in kürzester Zeit durchgelesen hatte.Alles in allem würde ich dem Buch 3 Sterne geben; ohne die brillianten Vorgänger wären es höchstens 2 Sterne. Letztlich vergebe ich die schlechteste Wertung, weil vor allem gegen Ende des Buiches im Schnitt alle 3-4 Seiten ganze Wörter fehlen und die Druckqualität unter aller Kanone ist; in meiner Ausgabe sind ganze Absätze kaum lesbar. Ich empfehle jedem, der dieses Buch kauft, vor allem die letzten 100 Seiten durchzublättern und das Buch ggf. sofort umzutauschen!
Leider ziemlich ermüdend Dieses Buch gehört wohl nicht zu den Highlights dieser Serie. Ich kann nicht sagen, es wäre nicht abwechslungsreich geschrieben, leider geht es hauptsächlich um politische Verwicklungen. Ich könnte auch sagen, dass ich sehr schnell mit diesem Buch durch war...weil ich öfters einfach Seiten überblättert habe...und ich hatte nicht den Eindruck ich hätte etwas verpasst. Wenn man durch diesen ersten Teil durch ist, hofft man schon, dass der zweite Teil besser wird.
Auf in neue Gefilde David Weber hat mit diesem Band "War of Honor" (im Deutschen 2 Bände "Ein neuer Krieg" und "Honors Krieg") wieder einmal ein sehr interessantes, wenn auch an einigen Stellen auch sehr anstrengendes, Werk vorgelegt. In diesem Band bewegt sich Honor Harrington (und somit auch der Leser) auf noch nicht so vertrautem Terretorium, nämlich der Politik. Wer in diesem Band viel Action erwartet, der wird vermutlich enttäuscht sein. Denn diesmal gibt es viele politische Verwicklungen, die durch den Wortwitz und die Direktheit, in denen Weber schreibt jedoch nie langweilig werden. Der Band ist nicht schlecht, doch es ist schade, dass die Übersetzer im Deutschen zwei Bände daraus gemacht haben, denn vieles was interessant ist und dem Leser auf den Fingernägeln brennt wird erst im zweiten Teil erzählt. Deshalb von mir hier nur 3 Sterne, aber der Fortsetzungsband ist um einiges besser. Siehe auch: |