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Buchnotiz zu : Die Zeit, 22.03.2001
Ludger Lütkehaus ist von dieser posthum erschienen Geschichte der chinesischen Philosophie, die seiner Ansicht nach dazu beitragen kann, die Grenzen "eurozentrischen Denkens" aufzuzeigen, sehr angetan. Er preist das Buch überschwänglich als "vorzüglich geschrieben und findet es hervorhebenswert, dass es auch für Fachfremde gut zu verstehen ist. Zudem vermöge es dem europäischen Denken gänzlich Fremdes zu Vermitteln, "ohne penetrant assimilatorisch" zu verfahren. Einzig den Schluss des Buches findet der Rezensent enttäuschend: er hätte "noch gerne etwas erfahren" über die chinesische Philosophie des 20. Jahrhunderts.
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Kurzbeschreibung
Die Geschichte der chinesischen Philosophie ist im Westen zumeist nur in Teilaspekten bekannt. Konfuzianismus und Daoismus, chinesische Ethik und Staatsphilosophie, das "ganzheitliche" und das "strategische" Denken der Chinesen faszinieren viele Europäer. Der 1997 viel zu früh verstorbene Wolfgang Bauer, einer der renommiertesten Sinologen Deutschlands, fügt in diesem Buch die Lehren des Konfuzianismus, Daoismus und der buddhistischen Philosophenschulen zu einem eindrucksvollen...
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