Duden Taschenbücher, Bd.21, Wie verfaßt man wissenschaftliche Arbeiten?
 | von Klaus Poenicke
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Duden ISBN: 3411027517 | War sicher sehr nützlich - vor 20 Jahren vielleicht ! Das Buch ist 1988 in der 2. Auflage erschienen, und man merkt es an allen Ecken und Enden.1988 gab es kein Internet, kaum sinnvoll nutzbaren Computer, und scheinbar war alles damals etwas umständlicher. Beispielsweise wird einem empfohlen "Karteikarten", "Schlagwortzettel", oder "Randschlitzkarten" anzulegen. Literatur wird nach Poenicke in irgendwelchen verstaubten "Handzetelkatalogen" gesucht. Zeitschriften durchforstet man am besten noch selbst (einzeln) an ihrem Standort oder in irgendwelchen Nachschlagewerken (die schon beim Erscheinen um ein paar Jahre veraltet waren). Danach geht es an das Schreiben der Arbeit: Zuerst macht man ein Rohmanuskript, und dann eine Reinschrift, natürlich alles mit der Schreibmaschine versteht sich .... Das Poenicke scheinbar aus der Beamtenschaft zu kommen scheint, merkt man an den ständigen Verweisen auf irgendwelche abstruse DIN-Normen. Für alle Krämerseelen findet sich im Anhang noch einmal, ordnungsgemäß, eine 6-seitige Auflistung aller relevanten DIN-Normen - wahrscheinlich zum Auswendiglernen, in Diskussionen zitieren, und dann recht bekommen ! Der Text ist voller solcher Anachronismen. Man kann aus dem Buch kaum einen Nutzen ziehen (maximal bei der Materialsuche, die in groben Zügen auch heute noch ähnlich abläuft) - Im Gegenteil: Gerade dadurch das man sich durch die völlig veralteten Ausführungen Poenicke's arbeiten muss, um gelegentlich einen sinnvollen Rat zu erhalten, kostet die Benutzung des Buches nur Zeit, und verfehlt damit ihren Zweck gänzlich ! Hände weg, es gibt besseres !
Verstaubtes Werk Vielleicht steht es mir garnicht zu, dieses Buch zu rezensieren, da ich es bereits nach ein paar Seiten weggelegt habe. Die 2.neu bearbeitete (!) Auflage von 1988 (!) muß der Duden-Verlag scheinbar erst abverkaufen, bevor man dieses Taschenbuch auf einen aktuellen Stand bringt (man beachte beispielsweise die Hinweise zur Nutzung von "computergestützter Textverarbeitung" aus besagtem Jahr 1988...). Schade, schade, da man sonst mit Duden-Büchern gute Qualität in den Händen hält. Alles in allem für Studienanfänger und alle anderen nicht empfehlenswert.
Höchstens als Nachschlagewerk geeignet Dieses Buch ist so spannend wie sein Titel: Gar nicht. Man bekommt das Gefühl, daß es ganz furchtbar öde und langweilig ist, eine Hausarbeit zu schreiben. Gleichzeitig vermittelt dieses Buch, daß man vor lauter Fromalitäten kaum zum Wesentlichen kommen kann. Und so schlimm ist die Realität doch nun wirklich nicht ! Der Stil dieses Buches ist ganz furchtbar theoretisch. Die Sätze sind verschraubt und man muß Seiten lesen, um zur Aussage zu gelangen. Dies ist vielleicht in einigen Studienrichtungen gefragt, trotzdem halte ich diesen Stil nicht für erstrebenswert. Und wie soll ich Tipps aus einem Buch entnehmen, wenn mir der Stil des Buches selbst nicht gefällt ? Ein Gutes hat das Buch aber: Es dient als Nachschlagewerk. So ist sehr ausführlich beschrieben, wie man bei wissenschaftlichen Arbeiten richtig zitiert. Doch ist es das Buch nicht wert, es nur wegen diesen Stellen zu kaufen. Fazit: Sehr praxisfern, sehr theoretisch, meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen. Es gibt bessere Bücher zu diesem Thema ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Siehe auch: |
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