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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 28. November 2014 

Brockhaus multimedial 2004 premium


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Kategorie: Lexika
ISBN: 3411066776

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Darauf will ich nicht mehr verzichten
Seit mehreren Jahren arbeite ich mit Brockhaus multimedia premium und Encarta. Der Brockhaus gefällt mir von der Aufmachung her besser, das Handling ist mir angenehm, inhaltlich (Textbeiträge zu Stichworten) bietet Encarta immer wieder mal mehr. Trotzdem findet der Brockhaus meine uneigeschränkte Zustimmung, ich wollte darauf nicht mehr verzichten.

Sehr gut, aber wahrscheinlich nie perfekt
Also, ich habe auf meinem Rechner schon jede Menge Zeugs rauf und runter installiert. Die Brockhaus-Installation und Registrierung lief absolut problemlos. Das gilt auch für die Monatsupdates. Hier gibt es nichts zu verbessern.

Das Programm mach Spaß und lädt zum Stöbern und Forschen ein. Wenn man zusätzlich die Internet-Links nutzt, dürfte keine Frage mehr offen bleiben.

An einigen Stellen wünscht man sich von einem Multimedia-Lexikon sicherlich mehr Bilder oder Annimationen (z.B. Sonnensystem). Über das Thema DVD gibt es zwar eine Animation, aber leider ohne erklärenden Ton oder Text?

Fazit: Hin und wieder landet man leider noch in einer Baustelle. Da freut man sich dann schon auf den Brockhaus 2005 ;-)

Mischmasch aus Versagen und Können
Die Installation hat doch schon schlechten Eindruck gemacht: bis alle Daten auf der Festplatte waren, vergingen ganze 50 Minuten.
Nach dem Start brachte der Brockhaus mit einem kleinen Introsong aufsehen bei mir auf. Außerdem wurde ich zuverlässig auf Aktualisierungen aus dem Internet aufmerksam gemacht. Aber dann wurde es schrecklich. Nach aufrufen eines Artikels(z.B. ...ähm...Physik) kamen sehr viele Dinge. Z.B. das Wissensnetz weist auf themenverwandte Artikel hin, oder Weblinks leiteten auf Websites hin, die weitere Infos brachten und vieles mehr. Das alles wurde auf der Oberfläche des Programms regelrecht zusammengequetscht. Das überforderte meine Augen.
Aber die Recherchepower ging dabei nie verloren. Die Artikel reichten auch von alltäglichen Dingen wie Füllhalter bis zu Informationen über Suchmaschinen aus dem Web, wenn auch alles etwas, aber auch nur etwas, knapp gehalten ist. Trotzdem hielt sich alles ausführlich. Medienelemente gab es doch mager. Manche funktionierten auch gar nicht. Der Service konnte auch gar nichts dagegen tun.
Außerdem gab es ein Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch-Wörterbuch. Für Schüler hielt die Enzyklopädie weiterhelfende Infos im Web bereit, und ein Quiz. Dann gab es noch den Brockhaus aus dem Jahre 1906, um altes Wissen aufleben zu lassen.
Katastrophal war aber, dass man nach dem schließen das Programm nicht wieder aufrufen konnte. Das war zumindest bei mir so.
Nach der Fachpresse war die Blüte dieses Programms im Jahre 2002 mit der Version 2002. Ein Zitat der PcWelt sagte: "...für jeden Wissbegierigen die erste Wahl". Das hatte man auch Recht. 240.000 Artikel, die auch über das überflüssigste handeln wie z.B. dem Begriff "Buch" gab es ausführlichste Infos.

Dann ein Zitat der FOCUS-Zeitschrift, "Encarta ist toll, Brockhaus ist besser". Das war aber auch einmal.

Die Microsoft Encarta Enzyklopädie ist heute eindeutig besser. Bei ihr funktioniert auch alles richtig und die Oberfläche ist einfach strukturiert. Im Gegensatz zu Brockhaus ist die Artikelanzahl aber mager: 50.000 Artikel.
Ich empfehle diese Enzyklopädie aber trotz dem Versagen noch und gebe ihr 4 Sternchen.
Siehe auch:

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