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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 23. Juli 2014 

Die Zauberwelt der Kelten


von D. J. Conway

Kategorie: Götter & Mythen
ISBN: 3423204303

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Es gibt besseres!!!
Die Autorin schreibt über die Kelten, ihre Pflanzen und heilige Bäume, aber es klingt eher, als ob das ganze aus vielen anderen Büchern zusammengetragen wurde.
Für einen kurzen, knappen und oberflächlichen Einblick in die Welt der Kelten kann man es sich zulegen, aber empfehlenswert ist es nicht wirklich...

Zwiespältig, aber nicht verwerfenswert
Merry Meet

D.J.Conway mag eine sehr umstrittene Autorin im Bereich der neuen Hexenbewegung sein und manche Bücher sich als Schnellschüsse herausstellen, eines kann man ihr nicht vorwerfen: totale Inkompetenz. Sie zählt einfach zu den Autorinnen mit starker Qualitätsschwankung. Dieses Buch gehört sicher nicht zu ihren Highlights, hat aber schon so manchen Menschen in meinem Umfeld verzaubert. Praxisbücher über die Kelten stützen sich meist auf Vermutungen, Gefühle und wenige zuverlässige Quellen. So sollte man auch Conway hier nicht vorwerfen ihre Meinung zum Thema kundgetan zu haben. Sie entwickelte auf Basis des modernen Wiccas eine ans Keltentum angepasste Magie-Variante und wie bei den meisten Büchern dieses Themas floss eben mehr von der Autorin, als fundiertes Wissen in "Die Zauberwelt der Kelten" ein. Vor Jahren war dies mein allererstes Buch zum Thema (in den USA in der Originalversion). Damals stellte es für mich den Eintritt in eine bekannte und dennoch neue Welt dar. Aber es war eben nur eine Facette des Ganzen und genauso sollte man dieses Büchlein behandeln: Eine Meinung, ein magisches System einer Autorin die sich in (zu-?)vielen Bereichen bewegt. Leicht zu lesen, mit etlichen Anregungen aber vor allem den Wunsch weckend, mehr zum Thema zu erfahren. Nicht das beste Büchlein zum Thema, aber mit Sicherheit auch nicht das Schlechteste!

Konventionell
Die Welt der Kelten ist ein großes Geheimnis, da so wenig über sie bekannt ist. Da liegt es auf der Hand, daß Autoren, die über die magische Welt der Kelten schreiben wollen, auf ihre eigene Auswertung des spärlichen Quellenmaterials, auf ihre Phantasie und ihre Intuition angewiesen sind. Das ist nichts Schlechtes - eigentlich. Praktisch kommen dabei manchmal krude oder konventionell-banale Dinge heraus. Dieses Buch gehört zur letzten Kategorie. Der Autor beschreibt Dinge, die in jedem einfachen Anfänger-Magiebuch nachzulesen sind, bei guten Büchern sogar in besserer Qualität. Garniert mit ein wenig Keltentum wird daraus dann keltische Magie; einhergehend mit der üblichen Verklärung der Völker und ihrer Epochen (an die wir uns allerdings schon gewöhnen konnten - leider). Über keltische "Spezialitäten" wie das Ogham-Alphabet ist kaum etwas zu finden, stattdessen scheint der Autor recht Wicca-nah einzuordnen zu sein, was mit den Kelten eigentlich nichts zu tun hat. Wer sich ernsthaft für die Magie der Kelten interessiert, sollte sich mal bei den englischsprachigen Büchern umtun, da gibt es weitaus Besseres.
Siehe auch:

Götter & Mythen > Die Zauberwelt der Kelten
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