Das kleine Buch vom Big Bang. Eine Kosmos- Fibel.
Amazon.de Die uns umgebende Wirklichkeit ist das Ergebnis von Prozessen, die vor mehreren Milliarden Jahren begonnen haben und sich sowohl auf mikro- wie auf makroskopischer Ebene abspielen. Die Details dieser Prozesse wie auch die Umgebung, in der sie sich abspielen, versucht Craig Hogans "Kosmos-Fibel" dem Leser näher zu bringen. Das Buch beginnt mit einer Darstellung der Größenmaßstäbe im bekannten Universum, die in Zehnerpotenzen angegeben und in einer Tabelle dargestellt werden. Anschließend folgt eine ähnlich strukturierte Einordnung der Geschichte des Universums in verschiedene Epochen -- von der Planck-Epoche, dem "Beginn der Zeit", bis zur Gegenwart und darüber hinaus. Schließlich werden im ersten Teil des Buches noch die Naturkräfte vorgestellt, mit denen Energie und Materie wechselwirken -- Schwerkraft, Elektromagnetismus, Starke Kraft und Schwache Kraft. Mit diesem Rüstzeug bemüht sich der Autor nun darzustellen, wie aus einfachen Grundstrukturen -- einem "Anfang", an dem Raum und Zeit noch untrennbar miteinander verbunden waren -- das komplexe Universum entstanden ist, in dem wir heute leben. Dabei kommt er nicht umhin, nach und nach einige Geheimnisse des Kosmos, wie die mysteriöse dunkle Materie, schwarze Löcher und die Frage nach der Expansion des Universums, anzusprechen. Ganz nebenbei enttarnt er auch den Determinismus als Mythos, der nicht mit der Mathematik vereinbar ist. Der Titel suggeriert eine Allgemeinverständlichkeit, die leider nicht gegeben ist. Das Buch richtet sich an eine mit nicht unbeträchtlichem physikalischem Vorwissen gewappnete Leserschaft. Die Einführung ist zäh und stichwortartig. Gerade hier, wo es notwendig wäre, arbeitet Hogan nicht mit treffsicheren Analogien, sondern setzt statt dessen auf nüchterne Zahlen, Formeln und häufig undefinierte Begriffe. Als Mini-Nachschlagewerk eignet sich das Buch aber durchaus, insbesondere, da es über ein Glossar, einen Index und ein kommentiertes Literaturverzeichnis verfügt. Der Autor hat sorgfältig gearbeitet, doch das Kunststück, Unvorstellbares -- die Krümmung des Raums, die Verbindung von Raum und Zeit, die Grenzenlosigkeit und gleichzeitige Begrenztheit des Kosmos -- vorstellbar zu machen, gelingt ihm nur begrenzt. --Erik Möller Perlentaucher.de Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.07.2000Regine Halentz hat das Buch mit Interesse gelesen und ist doch irgendwie unzufrieden. Sie lobt die Nüchternheit, mit der der Autor über den Ursprung der Welt schreibt, und es gefällt ihr, dass Hogan im Gegensatz zu vielen anderen Physikern auf das "Pathos" genauso verzichtet wie auf ausufernde Beschreibungen von hochkomplexen physikalischen Experimenten. Was die Rezensentin vermisst, ist die Leidenschaft für noch... Kurzbeschreibung Beim Blick in den Sternenhimmel stellen sich die Menschen seit Urzeiten die gleichen Fragen: Was bewegt diese unzähligen Gestirne? Wie ist das alles entstanden und wie hängt es zusammen? Wo ist unser Platz in diesem gigantischen Universum?Wie sieht die Zukunft unseres Planeten aus? Die Wissenschaft hat viele der Rätsel gelöst und zahlreiche der Fragen beantwortet, doch fällt es uns schwer, Sachverhalte wie den »Urknall«, das »inflationäre...
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