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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.04.2001
Michael Stolleis kann dieses Buch jedem interessierten Leser durchaus empfehlen, besonders jedoch denjenigen, die mit dem Gedanken spielen, den Anwaltsberuf selbst zu ergreifen. Er lobt die gute Lesbarkeit und auch den Unterhaltungswert des Buchs, in dem wie der Leser erfährt die unterschiedlichsten Aspekte des Themas zur Sprache kommen: ob es rechtliche, ethische oder historische Belange sind, Tipps zur Anwaltsuche, Rechtsanwälte in der DDR oder sogar die Bedeutung von Roben der Facettenreichtum des Buchs ist nach Stolleis enorm. Dem Rezensenten gefällt das Erzähltalent des Autors, gleichzeitig gerate er jedoch nie ins Fabulieren, sondern liefere sachliche Informationen. Lediglich der fehlende "rote Faden" ist etwas, was die Lektüre nach Ansicht des Rezensenten bisweilen etwas "irritierend" macht. Doch dem Unterhaltungswert dieses Buchs tut dies nach Stolleis nicht den geringsten Abbruch.
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Kurzbeschreibung
Juristen in Deutschland - eine Polemik, fundiert und brillant. Prädikatsjuristen werden Richter und Staatsanwälte, der Rest Anwalt. Sind unsere Juristen geldgierige Haie oder ehrenwerte "Organe der Rechtspflege"? Wie steht es wirklich um den Berufsstand der Rechtsanwälte in Deutschland? Uwe Wesel nimmt die Anwaltschaft kritisch unter die Lupe - ihre Schwächen und Stärken, Ausbildung, Berufsalltag und Risiken.
Siehe auch: