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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Mai 2013 

Das Beinhaus


von Betsy Tobin

ISBN: 3442451310

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Eiskalter Krimi !
Nach den ersten Seiten in diesem Buch dachte ich-nichts für mich-nicht mein Stil. Irgendwas fesselte mich aber und zwang mich weiter zu lesen. Entwickelt sich das ganze doch zu einem wirklich packenden Krimi bei dem es einem eiskalt den Rücken runterläuft. Am Ende des Buches war ich froh, das mich irgendwas gefesselt hat. Kann ich doch jetzt behaupten, das dieses Buch eines der besten ist die ich je gelesen habe und die Besten bekommen nun mal ***** Sterne.

Skurrile Geschichte
Nach den guten Kritiken habe ich mich auf "die fesselnde Geschichte, welche als historischer wie auch als Kriminalroman absolut überzeugend ist" (lt. Cover) sehr gefreut.
Ich empfand das Buch eher etwas seltsam. Die Handlung war für mich zu keiner Zeit spannend; selbst die Erzählung aus Sicht der Hauptperson in Ich-Form vermag es nicht, dem Roman mehr Tiefe zu geben. Zurück bleibt eine verworrene Geschichte mit teils skurrilen Charakteren und einer Handlung, für die es sich nicht lohnt, dieses Buch zu lesen.

Schöner, spannender Roman in vergangener Zeit
Das Beinhaus ist ein sehr schöner und spannender Roman über eine vergangene Zeit, in der es noch den Glauben an Hexen gab und der es schafft, die Menschen und das Denken in dieser Zeit lebendig wider zu spiegeln.
Durch den Tod der beliebten Dorfhure Dora und die nachfolgenden Ereignisse beschäftigt sich eine junge Zofe nicht nur mit der Frage, ob Dora eines natürlichen oder unnatürlichen Todes gestorben ist, sondern erfährt auch noch viel über deren Leben und nicht zuletzt ihre eigene Herkunft.
Das Beinhaus war ein Buch, dessen Figuren mich auch nach dem Lesen noch etwas begleitet haben, über die ich nachgedacht habe. Nicht weil der Geschichte etwas gefehlt hat, eher weil die Figuren so gut, lebendig und natürlich beschrieben waren.
Einzig die Tatsache, dass die Dorfhure so überaus positiv beschrieben wurde und bei Männern (verständlich!) und Frauen (gab es damals keine Eifersucht??) gleichermaßen beliebt war, fand ich etwas unglaubwürdig.

Aber dem Lesevergnügen tat dies keinen Abbruch.
Siehe auch:

> Das Beinhaus
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