Lotto und andere Zufälle. Wie man die Gewinnquoten erhöht!
Schon im Ansatz falsch Dieses Werk zeichnet sich z.B. dadurch aus, dass schon der Titel irreführend, um nicht zu sagen unsinnig ist. Zunächst einmal wird suggeriert, LOTTO habe etwas mit ZUFALL gemeinsam. Abgesehen davon, dass hier ein komplettes Buch auf einer schon sachlich falschen Grundannahme aufgebaut wird, ist dieses Werk vor allem auch hinsichtlich der inhaltlichen Ausgestaltung als äusserst "dünn" zu bezeichnen.Neben einer Fülle von statistischen Basisinformationen, wird schlichtweg ignoriert, dass die mathematisch zu erwartenden Daten immer wieder signifikant von den "tatsächlich" gezogenen Daten abweichen. So wird beispielsweise an keiner Stelle darauf aufmerksam gemacht, dass es eben SEHR WOHL eine Fülle von Lottozahlen gibt - im positiven wie im negativen - die SEHR WOHL statistisch signifikant von der mathematisch zu erwartenden Standardabweichung abweichen. Dies kann auch nicht ernsthaft überraschen, denn die Betrachtungen, die in diesem Buch angestellt werden sind zwar zweifelsfrei mathematisch korrekt, ignorieren aber offenbar völlig, dass die effektiv gezogenen Lottozahlen aber eben NICHT in einem mathematisch abstrakten Datenraum existieren, sondern vielmehr Ergebnis einer physikalischen Maschinerie sind, die in einer auffälligen Art und Weise die mathematisch zu erwartenden Daten in vielen Teilen deutlich widerlegt. Kurz: Dieses Buch bietet kaum konstruktive Ansätze; wie sollte es auch, wenn schon der Titel - ob bewusst oder unbewusst, das sei einmal dahin gestellt - auf einer offenbar falschen Grundannahme aufbaut.
Ein Muss fuer jeden Lottospieler Eine gelungene Einfuehrung in die Manipulationsmoeglichkeiten mit Zahlen allgemein, und ein Weckruf fuer jeden interessierten Lottospieler speziell. Besonders gelungen ist die Auswertung der beliebtesten Lottokombinationen, wer rechnet schon damit, dass er im Extremfall "seinen Sechser" mit bis zu 20.000, in Worten zwanzig tausend, Mitspielern teilen muss. Ein Buch das jeden Pfenning wert ist was es kostet. Einziges Manko, das den fuenften Stern gekostet hat, die empirische Auswertung umfasst nur knapp 7 Mio. Lottoreihen. In der Schweiz (H. Riedwyl) war man etwas fleissiger. Siehe auch: |